Sachbuch

Der Lehrer ist entscheidend fürs Lernen

Von  Frank Dvorschak, Oktober 2011

Hirnforscher haben in den letzten Jahren immer wieder einen neuen Blick auf die Schule und deren Ziele geworfen. Man denke an Manfred Spitzer, Gerald Hüther oder Joachim Bauer. Auch Gerhard Roth, Professor für Verhaltensphysiologie und Entwicklungsneurobiologie am Institut für Hirnforschung der Universität Bremen gehört zu ihnen. Schon lange ist ja bekannt, dass die Schule nicht nur dafür da ist, die Schüler mit Wissen abzufüllen, sondern dass dort Fähigkeiten geübt und Kompetenzen, Qualitäten erlernt werden, die für das Menschsein und das Zusammenleben wichtig sind. Das bestätigen diese Hirnforscher mehr oder weniger einmütig. Roth informiert zuerst über die neuesten Forschungsergebnisse in einer auch für Laien klar verständlichen und übersichtlichen Weise. Wie kommen Emotionen, das... [mehr]

Sachbuch

Dann streckt der kleine Hund sich und streicht sich die Schnurrbarthaare glatt …

Von  Griet Hellinckx, Oktober 2011

Es gehört längst zum Allgemeinwissen, dass ein gewisses Maß an Gesundheit eine notwendige Grundlage für erfolgreiches Lernen darstellt. In der Antike war das Gymnasion der Ort, wo junge Männer Körper, Seele und Geist trainierten. Die Betonung lag dabei auf dem Körperlichen, was man noch daran erkennt, dass »gymnós« das griechische Wort für »nackt« ist. Im Widerspruch zu den Erkenntnissen und Erfahrungen vergangener Zeiten steht die heute wachsende Zahl an kranken oder körperlich geschwächten Kindern (und Lehrern). Motorische Defizite, Übergewicht, Konzentrationsschwierigkeiten, Stresssymptome haben in den vergangenen Jahren zugenommen. Sowohl die Weltgesundheitsorganisation wie auch die Europäische Union haben sich inzwischen dieses Problems angenommen. Stress gehört zum Alltag eines... [mehr]

Jugendbuch

Der Gerechte von Bordeaux

Von  Bernhard Mrohs, Oktober 2011

Wir kennen Oskar Schindler und auch John Rabe, zumindest seit es die bewegenden Kinofilme über diese beiden Persönlichkeiten gibt. Manche wissen, wer Raoul Wallenberg war. Wenige haben von Chiune Sugihara gehört oder von Aristides de Sousa Mendes. Sie alle haben mit ihrem Mut und ihrem Moralempfinden tausenden Menschen geholfen, dem Nazi-Terror und dem sicheren Tod zu entkommen. Aus einer wohlhabenden portugiesischen Aristokraten-Familie stammend, entschied sich Aristides de Sousa Mendes nach dem Jura-Studium für den diplomatischen Dienst. Über viele Zwischenstationen in Asien, Afrika und Amerika trat er 1938 seinen Dienst als Generalkonsul in Bordeaux an. Nach dem Kriegsausbruch und der darauffolgenden Besetzung Frankreichs durch die Wehrmacht, kamen viele Flüchtlinge in den freien... [mehr]

Film

Die Königinnen der Sonne

Von  Henning Kullak-Ublick, Oktober 2011

Was für ein Film! Der vielfach preisgekrönte Dokumentarfilmer Taggard Siegel hat einen Film über die Bienen gedreht, der eigentlich ein Film über die Zukunft der Menschheit ist. Denn die Bienen liefern nicht nur süßen Honig, sondern sichern durch ihren unermüd­lichen Bestäubungsfleiß den Fortbestand der Hälfte unserer pflanzlichen Nahrungsmittel. Im Winter 2006/2007 breitete sich in den USA ein massives Bienensterben aus, das als Colony Collapse Disorder (CDC) bekannt wurde. Im Frühjahr 2007 brachen in mehr als der Hälfte der amerikanischen Bundesstaaten bis zu 80 Prozent der Bienenvölker plötzlich und scheinbar grundlos zusammen. Bis heute ist ungeklärt, warum alle erwachsenen Bienen ohne erkennbaren Grund aus dem Stock ausfliegen und sterben, während die Königin, die Brut und junge... [mehr]

Editorial

Bilde Dir was ein – und bilde Dich

Von  Mathias Maurer, Oktober 2011

Liebe Leserin, lieber Leser, das Wort Bildung geht auf mittelhochdeutsch »bildunge« zurück, was so viel wie Bild, Abbild, Ebenbild bedeutete. Bildung schloss die Umbildung des Menschen, seine allumfassende Vervollkommnung, seine Höherbildung hin zum Göttlichen ein. Bildung sah man als einheitlichen Prozess. Heute ist Bildung gleichbedeutend mit Wissen, akkumuliertes Wissen gleichbedeutend mit höherer Bildung. Wir wissen aber heute auch, dass Wissen ein Verfallsdatum hat – entweder durch neue Entdeckungen oder durch unsere eingeschränkte Gedächtnisleistung. – Wie viel bleibt nach zehn Jahren vom Abitursstoff hängen? – Wir wissen heute auch, dass um so mehr hängen bleibt, je ganzheitlicher sich ein Mensch Wissen zu eigen gemacht hat – nur so erwirbt er... [mehr]

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