Kleine Heimat – große Heimat

Von  Christoph Göpfert, Oktober 2013

Christoph Göpfert, langjähriger Deutschlehrer- und Dozent für Geographie zeichnet in großen Linien die Bedeutung des Faches Geographie für die Entwicklung des heranwachsenden Menschen nach. [mehr]

Vom Kohlenmeiler zum Orbitalmodell

Von  Ulrich Wunderlin, Oktober 2013

Die Chemie steht zwischen der Physik, die sich mit den unbelebten Dingen auseinandersetzt, und der Biologie, der Wissenschaft des Lebendigen, die sich mit dem Bau der Lebewesen und ihren chemischen Stoffwechselprozessen beschäftigt. Das eigentlich Chemische sind die Umwandlungen der Stoffe. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts ist aber gerade der Aspekt des Prozessualen mehr und mehr in den Hintergrund geraten. Das »Denken in kleinsten Teilchen« (Molekülen) beherrscht heute die Chemie als Wissenschaft. Der Chemieunterricht an Waldorfschulen geht bewusst einen anderen Weg. [mehr]

Kooperation ist die beste Überlebensstrategie

Von  Dirk Rohde, Oktober 2013

Die Biologie ist zu einer herausragenden Wissenschaft herangereift, die für vielfältigste Fragen entscheidende Lösungsansätze bieten kann. Als wichtiger Teil der anthroposophischen Menschenkunde ist sie zugleich Teil der Basis des gesamten Waldorfschulunterrichts. [mehr]

Wärme ist mehr als die Bewegung von Atomen

Von  Wilfried Sommer, Oktober 2013

Der naturwissenschaftliche Unterricht soll zu einem Verständnis der Natur führen, ohne dass er von ihr entfremdet. Zugleich lernen die Schüler die »Modellierungen« im Physikunterricht als das zu erkennen, was sie sind: Konstruktionen. [mehr]

Astronomie-Epoche. Emanzipation vom Kosmos

Von  Albrecht Hüttig, Oktober 2013

Durch den Blick in die Weiten des Universums lernen die Jugendlichen, dass sich das Wirklichkeitsverständnis im Lauf der Geschichte radikal gewandelt hat. Darin liegt laut Albrecht Hüttig, Oberstufenlehrer an der Rudolf-Steiner-Schule Nürtingen, die Bedeutung einer Astronomie-Epoche. [mehr]

Frühe Kindheit

Kleine Naturwissenschaftler im Kindergarten?

Von  Philipp Gelitz, Oktober 2013

Ein Tag im Waldorfkindergarten beinhaltet: Lebenskunde, Musik, Deutsch, Religion, Sport, Mathematik und eben auch Physik, Chemie und Biologie. Doch dafür brauchen wir keine besonderen Module für naturwissenschaftliche Bildung – im Gegenteil. [mehr]

Aus dem Unterricht

Schöner als Ferien. Schüler erforschen die Ökologie der Atlantikküste

Von  Silvia Wunderlin, Ulrich Wunderlin, Oktober 2013

Der Biologieunterricht sollte zu einer unmittelbaren Begegnung mit den Naturphänomenen führen. Was im Unterricht erarbeitet wird, kann in der direkten Auseinandersetzung mit der Natur intensiv erlebt und zu neuen Fähigkeiten weiter entwickelt werden. Dies zeigt das Praktikum Meeresbiologie und Ökologie der 11. Klasse der Atelierschule Zürich. [mehr]

Erziehungskünstler

Ohne Bienen keine Waldorfschulen

Oktober 2013

Stockmar-Wachsstifte, Knetwachs und Wasserfarben gehören zu den Waldorfschulen wie die Liebe zu Bienen und zu farbig lasierten Wänden. Generationen von Waldorfschülern haben mit diesen Materialien gemalt, geknetet und gestaltet. Bis heute werden fast alle Produkte in Handarbeit hergestellt. Peter Piechotta leitete das mittelständische Unternehmen gemeinsam mit Carol Stockmar bis 2010 dreißig Jahre lang. Seit 2003 ist er Gesellschafter der Neuguss GmbH und ab 2013 widmet er sich ganz den Aufgaben der Neuguss, einer Verwaltungsgesellschaft, die das Vermögen der beteiligten Firmen nicht nur verwaltet, sondern mit den überschüssigen Gewinnen auch Initiativen und Projekte fördert. Außer der Firma Hans Stockmar, dem niederländischen Versandhaus Mercurius und der Alfred Rexroth Maschinenbau gehören noch das Renk Druck- und Medienzentrum in Kaltenkirchen dazu. [mehr]

Waldorf weltweit

Achtsamkeitstraining. Die Emil-Molt-Akademie in Berlin holt Knigge aus der Versenkung

Von  Christian Baur, Oktober 2013

Von den rund 18.000 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr in Berlin eine Berufsausbildung begonnen haben, scheiterten etwa 6.000 – sie brachen laut »Tagesspiegel« im April 2013 vorzeitig ihre Lehre ab. In den handwerklichen Berufen ist die Quote besonders hoch: Hier ist es fast jeder zweite, der aufgibt. Die Emil-Molt-Akademie in Berlin leistet Hilfestellung. [mehr]

Waldorf weltweit

Wartezeiten sinnvoll gestalten. Die Kinderwerkstatt in Bochum

Von  Brigitte Tigges-Knappstein, Monika Hoffmann, Isabella Lustig, Oktober 2013

Vor vielen Jahren ist an der Rudolf Steiner Schule Bochum eine Warteklasse eingerichtet worden, um für die Kinder im Grundschulalter die Wartezeiten sinnvoll zu gestalten. Einem Bedürfnis der Eltern folgend wurde das Angebot um ein Mittagessen und Hausaufgabenbetreuung erweitert. Zusätzlich entstanden zuerst ein Hort und dann eine Offene Ganztagsgrundschule. Die Warteklasse blieb als eigenständiges Betreuungsangebot von 11.30 bis 13.30 Uhr im gewohnten Raum bestehen. [mehr]

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