Die Welt ist gut

Von  Philipp Gelitz, September 2014

In den ersten sieben Lebensjahren geschieht fast alles Lernen durch unbewusste Nachahmung der Umgebung. Nachahmung ist zu dieser Zeit der hauptsächliche Weltzugang des Kindes. In vollständiger Hingabe macht es die unbewusste Annahme, dass alles in der Welt gut sei. Wer Kinder erzieht, sollte das im Blick haben. [mehr]

Durch Schönheit erkennen – ein Genuss

Von  Henning Kullak-Ublick, September 2014

Warum ist für Kinder der Klassenlehrerzeit die Schönheit ein Tor zur Welterkenntnis? – Ihr ästhetisches Empfinden muss durch seelenvolle und lebendige Bilder und Begriffe angesprochen werden, damit sie sich Wissen aneignen können. [mehr]

Was ist Wahrheit? Zur Pädagogik der Oberstufe

Von  Peter Guttenhöfer, September 2014

Ist es wahr, dass die Vertreibung Adams und Evas aus dem Paradies »die glücklichste und größte Begebenheit in der Menschheits-geschichte« gewesen ist, wie Friedrich Schiller geschrieben hat? Ist es wahr, dass parallele Geraden sich niemals schneiden? Oder ist es noch wahrer, dass sie es im Unendlichen doch tun? Ist es wahr, dass die Erde viereinhalb Milliarden Jahre alt ist? Oder: Stimmt es, dass das menschliche Herz eine Pumpe ist? [mehr]

Beziehungsfrage

Von  Nelson Gleich, September 2014

Das Gute ist eigentlich ein vollkommener Zustand. Fast jeder Mensch strebt danach, gut zu sein, aber erreichen wird dieses Ziel hoffentlich niemand. Wenn es wirklich erreicht werden würde, wäre der Mensch am Ende, da er nun keine Möglichkeit mehr hätte, etwas »guter« zu machen. Es gibt kein zufriedenstellendes, allgemeingültiges Gutes. Es gibt nur das Streben der Menschen nach dem Guten. [mehr]

Urschönes

Von  Mirko Baier, September 2014

Der romantische Dichter Lord Byron (1788–1824) schildert poetisch die Schönheit der Natur. Die Freude, die er empfindet, kennen wohl viele von uns, wenn nicht sogar alle.  [mehr]

Augenblick

Von  Anouk Lentz, September 2014

Wie alle grundlegend wichtigen und schwer wiegenden Dinge ist auch die Schönheit als solche zu komplex, um sie einfach beschreiben zu können. Ein Begriff, so flüchtig und ungreifbar, dass bereits seit Jahrtausenden Philosophen, Dichter und Denker versuchten, sie zu definieren.  [mehr]

Ins Licht treten

Von  Josina Bernadette Falk, September 2014

Das Wahre ist eine Illusion dessen, was wir als Ideal in unseren Köpfen tragen. Es bezieht sich auf unser Denken und die Vorstellung vom Leben. Und gibt es da nicht auch noch die Wahrheit über die Existenz von allem?  [mehr]

Standpunkt

Ohne Netz

Von  Henning Kullak-Ublick, September 2014

(tüüüt) »Auskunft ...?« – »Ich hätte gerne Sicherheit« – »Sicherheit? Was ist das? Soll’s das geben? Polizei?« – »Polizei – das ist Sicherheit?« – »Ja ...?« – »Danke!« (legt auf).  [mehr]

Frühe Kindheit

Wohin mit den Kindern heute?

Von  Claudia Grah-Wittich, September 2014

Die kontroversen Diskussionen rund um die Krippe reißen nicht ab. Die Argumente pro und kontra sind nicht vereinbar, trotz gemeinsamer menschenkundlicher Grundlage. [mehr]

Aus dem Unterricht

Raupe, Kokon, Schmetterling. Metamorphosen des Lernens

Von  Thomas Ziegenbalg, September 2014

Wir wundern uns, dass ein Siebtklässler nicht bereit ist, sich mit einem bestimmten, uns wichtig erscheinenden Stoff zu beschäftigen. Schauen wir genauer hin, erkennen wir verschiedene Phasen des Aufnehmens und Verarbeitens von Stoff, die man im Bild der Raupe und des Schmetterlings nachvollziehen kann. Solche Phasen des Lernens gibt es in jedem Lebensalter. [mehr]

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