Editorial

Freiheit für die Oberstufe

Von  Mathias Maurer, Oktober 2011

Liebe Leserin, lieber Leser,­  Die Waldorfoberstufe ist ein seltsames Zwitterwesen: Scheinen die Waldorfmethoden nach dem Motto »Erziehung zur Freiheit« in der Klassenlehrerzeit noch unangefochten, werfen in der Oberstufe die Abschlüsse ihre Schatten voraus und bringen zunehmend »systemfremde« Elemente ins Spiel: Notendruck und Prüfungsstress. Manche Schulen »differenzieren« schon nach der zehnten Klasse: A-, B-, C-Kurse, sprich, Mittlere Reife, Fachhochschule oder Abitur. Gemeinsames Klassenspiel oder Abschlussfahrt ade – der Klassenverband hat sich bis zur Zwölften aufgelöst. Gegliedertes staatliches Schulwesen, nur etwas netter und kompakter? Dabei weiß seit der bayerischen Farce der Heraufsetzung des Abiturdurchschnitts per minis­terialem... [mehr]

Das Leben ist die Schule

Von  Florian Osswald, Oktober 2011

Waldorfpädagogik kann die Zeit vom Säugling bis zum jungen erwachsenen Menschen umfassen. In der Oberstufe müssen sich die Lehrer anstrengen, den Zusammenhang mit dem Entwicklungsbogen vom Kleinkind bis zum Erwachsenen nicht zu verlieren. Wir spannen ihn dadurch, dass wir ihn nicht nur funktional organisieren, sondern innerlich in uns lebendig halten. [mehr]

Lernen als Lebensvorgang – erst recht in der Oberstufe

Von  Wilfried Sommer, Oktober 2011

In der heiteren Atmosphäre des Abiballs ergab sich mit den Schülern und ihren Eltern so manches gelöste, bilanzierende Gespräch. Ein Kollege vom benachbarten Gymnasium, dessen Sohn meine Klasse besucht hatte, sprach mich an und wir tauschten uns über die Lehr- und Lernformen der Schule aus. [mehr]

Gartenbau – Schule der Authentizität

Von  Holger Baumann, Oktober 2011

Als Kind stellte ich mir manchmal vor, wie ich mich wohl verändern würde, wenn mir plötzlich ein Körperteil fehlte, ein Finger, ein Arm, ein Bein? Was würde das verändern? Wäre ich dann noch derselbe? [mehr]

Eurythmie verändert das Leben – nachhaltig

Von  Jürgen Frank, Oktober 2011

»Man kann alles tanzen«, sagte die Malerin Margarita Woloschin, »alles, was man fühlt«. »Aber auf das Gefühl kommt es doch heute an«, antwortete Rudolf Steiner. Das war Teil des ersten Gespräches über die Eurythmie im Jahre 1908. [mehr]

Nicht das Tafelsilber veräußern!

Von  Michael Zech, Oktober 2011

Ein Plädoyer zur Beibehaltung der historischen Überblicksepoche in der 12. Klasse [mehr]

Ein bisschen Drill am Schluss genügt

Von  Alain Denjean, Oktober 2011

Nicht oder mangelhaft ausgebildete Lehrer, veraltete Methoden, Drill statt Kreativität, demotivierende statt erwärmende Texte – zum Glück kommen alle diese Elemente selten zusammen vor! Dennoch wird der Fremdsprachenunterricht in den Oberstufenklassen mancher Waldorfschulen als Problemfach angesehen, nicht nur von Eltern und Schülern, sondern auch von Kollegen selbst. [mehr]

Herausforderung Mathe

Von  Stephan Sigler, Oktober 2011

Die Mathematik hat bei Schülern den Ruf, ausschließlich ein Fach für Spezialisten zu sein: Die einen haben Freude daran und den Durchblick, die anderen empfinden es als lebensfern, weil sie all den auf sie einprasselnden Symbolen keinerlei Sinn und biographischen Bezug abringen können – Mathematik das Angstfach par excellence.  [mehr]

Das Ende der Waldorfschule

Von  Klaus-Peter Freitag, Oktober 2011

Jeden Morgen das Gleiche. Gymnasiasten in der Bahn auf dem Weg zu ihrer Schule: »Wie viele Notenpunkte hast Du?« Kein Wort über Inhalte, nur Noten. [mehr]

Blick über den Tellerrand

Von  Dagmar Figura, Oktober 2011

Berufsorientierung in Bremen [mehr]

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