Den Anschluss an den Abschluss finden

Von  Daniela Göttel, Oktober 2011

Seitdem ich vor etwa zehn Jahren zum ersten Mal das Chemieabitur an unserer Schule betreut habe, besuche ich regelmäßig unsere Abiturfeiern. Es war anfangs üblich, die Absolventen öffentlich über ihre Zukunftspläne zu befragen. [mehr]

»Ich weiß jetzt, was ich nicht will«

Von  Ludwig Digomann, Oktober 2011

Langzeitpraktika an der Freien Waldorfschule am Kräherwald  [mehr]

Das Waldorfberufskolleg

Von  Anne Schnitzler, Astrid Gottschalk, Oktober 2011

Berufskolleg für Sozial- und Gesundheitswesen an der Windrather Talschule »Wann seid Ihr denn endlich mal wieder da ...?« werde ich immer wieder gefragt, wenn ich durch unsere Schule gehe. In der Tat, »wir« oder vielmehr »sie« – die Schülerinnen und Schüler unseres Berufskollegs – sind relativ selten »da«. Unsere Kollegiaten arbeiten nämlich zwei Drittel ihres ersten Jahres an ihren Praktikumsstellen in Jugendhilfeeinrichtungen, Kindergärten, Krankenhäusern, Wohn- und Arbeitsstätten für Menschen mit Behinderungen und erleben dort, was es bedeutet, wirklich gebraucht zu werden. Dies scheint mir eines der wesentlichsten Elemente zu sein, die das erste Jahr des Berufskollegs für Sozial- und Gesundheitswesen prägen. Einige der Kollegiaten habe ich, da sie von anderen Schulen kamen,... [mehr]

Portfolio und Waldorfabschluss

Oktober 2011

Es gibt viele verschiedene Arten von Portfolios: Von einfachen Mappen mit Schülerarbeiten mit Epocheheftcharakter bis hin zu umfangreichen Darstellungen der Entwicklung mit Selbst-beurteilungen der Schüler und Beurteilungen der Lehrer. Und es gibt viele verschiedene Auffassungen, wie Portfolios im Unterricht eingesetzt werden können. Wäre es denkbar, dass sich das Portfolio zu einem Waldorfabschluss entwickelt, der gleichwertig ist mit dem Abitur? Wir haben vier Experten gebeten, ein kurzes Statement abzugeben. [mehr]

Was erwartet die Wirtschaft von Berufsanfängern?

Von  Michael Rogowski, Oktober 2011

Wenn gegen Ende der Schulzeit die Entscheidung für eine berufliche Erstausbildung oder einen dualen Studiengang ansteht, ist der Entscheidungsprozess für die jungen Menschen und ihre Eltern nicht so einfach. Was möchte ich gerne machen? Wo sind meine Stärken? Werde ich in dem Beruf erfolgreich sein? [mehr]

Kein Studium ohne eine Sehnsucht

Von  Marcelo da Veiga Greuel, Oktober 2011

Nach welchen Kriterien wählen Hochschulen heute Studienanfänger aus? Haben sie dabei besondere Erfahrungen mit ehemaligen Waldorfschülern gemacht? – Antworten gibt Professor Marcelo da Veiga, Gründungsrektor an der Alanus Hochschule in Alfter. [mehr]

Was wünscht eine Uni von ihren Studenten?

Von  Tim Göbel, Oktober 2011

Über entscheidende Anforderungen an heutige Studierende oder Berufsanfänger zu schreiben, fällt nicht leicht. Und das vor allem, weil wir in Zeiten hohen Erwartungsdrucks leben: Sobald Sie heute gewisse Anforderungen artikulieren, produzieren Sie hochgejazzte Lebensläufe, die versuchen, genau diese Kriterien zu erfüllen. [mehr]

Fragen eines Ehemaligen an die Waldorfschule

Von  Benjamin Kolass, Oktober 2011

1. »Die Welt brennt, und wir machen Eurythmie« lautete der Titel unserer bundesweiten Schülertagung. Es war die Zeit des ersten Irakkriegs, ich besuchte die 11. Klasse, nachmittags gingen wir demonstrieren. Der Satz war ernst gemeint. Können wir nette Kunst machen, solange Notärzte, Lebensmittel für hungernde Kinder oder Feuerwehrleute dringender gebraucht werden? Mit der Frage blieben wir allein. Kein Lehrer griff sie auf … bis auf einen: Er rezitierte mit uns Goethes »Prometheus« auf dem Schlossplatz. Wir verstanden ihn ohne große Erklärung. Wahrscheinlich würde er heute keine Anstellung in der Oberstufe bekommen – als Schauspieler ohne Prüfungsberechtigung. Doch bei ihm war Kunst mehr als bürgerliches Statussymbol, Sahnehäubchen, lauwarmes... [mehr]

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