Geburt und Geist

Geistgeburt

Von  Tomáš Zdražil, Dezember 2020

»Die Erleuchtung« wird seit Jahrtausenden als ein zentrales Ereignis der geistigen Entwicklung aufgefasst. Sie tritt nach einer Phase intensiver »innerer Vorbereitung« ein. Eine besonders eindrückliche Darstellung dieser beiden Aspekte und Stufen enthalten die beiden weihnachtlichen Marien-Bilder des Isenheimer Altars von Mathias Grünewald. [mehr]

Geburt und Geist

Angst oder Leben

Von  Susanne Speckenbach, Dezember 2020

Kürzlich geschehen: Ein älterer Mann kommt nach dem Tod seiner Frau zu einer Geburtstagseinladung. Die anderen Gäste, alle kennen sich seit vielen Jahren, sitzen bereits zu Tisch. Er grüßt in die Runde, niemand antwortet, alle scheinen intensiv in das Gespräch mit dem Nachbarn vertieft. Er findet einen Platz und beginnt wie die anderen eines von den Brötchen zu essen, die gerade herumgegeben werden.  [mehr]

Es singt und klingt

Der innere Tänzer

Von  Stephan Ronner, November 2020

Musik als Muttersprache des Menschen kommuniziert über alle Begriffssprachen hinweg – aus dem Herzen Singender direkt zu den Herzen Hörender und Mitschwingender. Davon etwas miterleben zu lassen, ist Auftrag eines Oberstufen-Musiklebens. Jeder möge erfahren und erproben, wie weit die eigenen musikalischen Flügel ihn tragen, wie weit man selber in der Lage ist, andere emotional – nicht verbal – zu erreichen und zu berühren.  [mehr]

Es singt und klingt

Auf dem Weg zum musikalischen Zeitgenossen

Von  Barbara Kern, Holger Kern, November 2020

Große Geister haben in der Vergangenheit danach gefragt und gesucht, was die Welt im Innersten zusammenhält. Sollten wir nicht auch nach dem suchen, was die Welt im Inneren bewegt? Was die Welt und den Menschen anregt und was sich in die Zukunft hinein Bahn brechen will? [mehr]

Es singt und klingt

Singen in der Waldorfschule in Zeiten von Corona

Von  Solveig Jungclaussen, November 2020

Gemeinsames Singen ist eine uralte Tradition in allen Völkern und auf allen Kontinenten. Es ist Teil von Ritual, Religion und Gemeinschaft. Heute umgibt uns Musik permanent. Doch trotz der vielen Laienchöre und unzähliger Projekte für Kinder wird in unserer Gesellschaft immer weniger gesungen. Schon vor dem Corona-Ausbruch hatte das Singen häufig einen schweren Stand. Zu Hause in der Familie wird immer weniger musiziert, das Vertrauen in die eigene Singstimme kann nicht aufgebaut werden und so fehlt auch unter Lehrkräften die Selbstsicherheit beim Anleiten und Vorsingen eines Liedes.  [mehr]

Es singt und klingt

Singen in der Unterstufe – ein Praxisbericht

Von  Laura Koelmans, November 2020

Wenn man morgens, kurz nach Unterrichtsanfang, durch die Treppenhäuser unserer Amsterdamer Waldorfschule geht, hört man in jedem Flur die Kinderstimmen singen. Es ist einer der beglückendsten Aspekte unserer Arbeit: dass das Schulhaus durchtönt ist von Musik. »Die Lieder sind bis in die Wände des Gebäudes eingedrungen«, sagte eine Kollegin zum Abschied einer pensionierten, geschätzten Klassenlehrerin, die über mehrere Jahrzehnte das Singen und die Musik in unserer Schule pflegte.  [mehr]

Es singt und klingt

Die Schöpfungsgeschichte als Hör-Raum für Kinder. Audiopädie im Epochenunterricht

Von  Nadine Mescher, November 2020

Schon ab Beginn der Schulzeit üben die Kinder viele wichtige Fähigkeiten anhand der Qualitäten von Klang und Stille – nicht nur im Rahmen des Musikunterrichtes, sondern auch täglich im rhythmischen Teil des Epochenunterrichts. Im Mittelpunkt der Übungen und Spiele steht das Hören. Das Zuhören, das Einhören, das Aufeinanderhören. Wie kann ein Kind das lernen?  [mehr]

Es singt und klingt

Ein Musikprojekt endet in der Stille. Neue Perspektiven für den Orchester-Unterricht an der Waldorfschule

Von  Friederike Kienle, November 2020

Ich erinnere mich noch an das erste Gespräch mit dem Intendanten Michael Stille und dem Geschäftsführer Tilman Dost von den Stuttgarter Philharmonikern, bei dem sie mich fragten, ob ich denn eine Idee hätte, wie man junge Menschen für die Orchestermusik begeistern könne und ob ich die Leitung eines Projektes übernehmen würde, in dem Kinder und Profis zusammen musizieren. Ich war von der Idee begeistert und arbeitete gerne einen Projektentwurf aus. [mehr]

Was uns verbindet – Interkulturalität

Interkulturalität – mehr als eine Etikette

Von  Albert Schmelzer, Oktober 2020

Wir leben in einer Migrationsgesellschaft. Schon 2016 hatten beinahe 40 Prozent der Kinder unter fünf Jahren zumindest ein Elternteil, das im Ausland geboren wurde und somit einen amtlichen Migrationshintergrund. Entsprechend ist heute die Situation in den Schulen. Besonders in städtischen Ballungsgebieten stehen Lehrer vor der Herausforderung, Kinder zu unterrichten, die aus sozial, sprachlich, kulturell und religiös äußerst heterogenen Elternhäusern stammen. [mehr]

Was uns verbindet – Interkulturalität

Interkulturelle Waldorfpädagogik: Was ist das?

Von  Christiane Adam, Susanne Piwecki, Oktober 2020

Um Kinder aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten, Nationen und Kulturen zu unterrichten, muss die Schule sich öffnen: Hin zum Stadtteil, zu den Menschen und zur Vielfalt. Dazu ist es hilfreich, neben dem üblichen Waldorf-Curriculum eine Reihe von organisatorischen, schulkulturellen und unterrichtlichen Besonderheiten einzurichten, die den waldorfpädagogischen Ansatz, mehr als eine Lehranstalt sein zu wollen, weiter ausgestalten. [mehr]

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