Vertrauen

Vertrauen – das Wunder des Menschseins

Von  Henning Kullak-Ublick, Dezember 2018

Vertrauen ist die vielleicht wichtigste Voraussetzung, um sich überhaupt auf der Welt zurechtzufinden. Das gilt für Kinder, aber es gilt auch für unser alltägliches, praktisches Leben, und zwar weitaus mehr als sein Gegenstück, die Kontrolle. Wie sonst wäre es möglich, sich mit Millionen Autofahrern durch den Straßenverkehr zu bewegen? Was bedeutet diese Schwester der Liebe, die man nur schenken, aber nicht einfordern kann, für das Heranwachsen eines Kindes? [mehr]

Vertrauen

Was ist das Religiöse in der Erziehung?

Von  Stefan Grosse, Dezember 2018

Das Religiöse wird seit geraumer Zeit als Privatsache behandelt, weil es auf den Bekenntnisinhalt und Glauben des Einzelnen reduziert wird. Damit verschiebt man das Religiöse ebenso ins Private, wie den Musikgeschmack oder kulinarische Präferenzen und verwehrt ihm mehr und mehr eine kulturfördernde Bedeutung in der Gesellschaft. Diese Reduktion spiegelt ein zu eng gefasstes Verständnis des Religiösen wieder. [mehr]

Vertrauen

Bildung braucht und erzeugt Vertrauen

Von  M. Michael Zech, Dezember 2018

Der Mensch ist durch und durch Beziehungswesen. Sowohl sein Organismus als auch sein Selbstbewusstsein entstehen und erhalten sich in ständiger Wechselwirkung mit der umgebenden Welt. Lernen und Handeln hängen im hohen Maß von der Intensität dieser Ich-Welt-Beziehung ab. Diese wird im Subjekt als Resonanz, von der umgebenden Welt als Wirkung des Handelns des Subjektes erfahren. Mit der für die Waldorfpädagogik zentralen Aufgabe, der Unterstützung des Individuationsprozesses, ist ein Doppeltes verbunden: Eine vertrauensvolle und intensive Beziehung zu sich selbst und zur umgebenden Welt zu stiften. [mehr]

Vertrauen

Vertrauen in einem schulischen Organismus

Von  Christof Wiechert, Dezember 2018

Unter den Themen, die man nicht gerne berührt und bespricht, rangiert »Vertrauen« ganz oben; es wird so viel missbräuchlich eingefordert, dass ohne Vertrauen zu arbeiten im Kollegium fast als das Wünschenswerte erscheint. Nur aus der Organisationsstruktur nach dem festgelegten Aufgabenheft und auf kontrollierte Verabredung handeln, ist die Alternative. Inzwischen weiß man, dass das auch nicht funktioniert. Anscheinend möchte der Mensch doch zu irgend jemandem und zu irgend etwas Vertrauen haben. [mehr]

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