Ehemaliger Waldorfschüler gewinnt amerikanischen Buchpreis

November 2012

William Alexander, ehemaliger Schüler der Kimberton Waldorf School in Pennsylvania, gewinnt mit seiner Erzählung »Goblin Secrets« den nationalen Buchpreis der USA in der Kategorie Jugendbücher.

Sein Buch spielt in einer Fantasiewelt, die von Hexen, maskierten Schauspielern und Gnomen bevölkert ist und handelt von einem Jungen, der sich auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern macht.

Gary Schmidt, der Vorsitzende der Vergabekommission meinte, »Goblin Secrets« sei eines jener wenigen Bücher, das auch noch in fünfzig Jahren gelesen werde.

Alexander unterrichtet kreatives Schreiben am Minneapolis College of Art and Design. Bevor er den Buchpreis gewann, veröffentlichte er nur einige Kurzgeschichten in wenig bekannten Literaturzeitschriften. Er studierte unter anderem Ethnologie. In seinem Buch rankt er, ähnlich wie Tolkien, eine ganze Mythologie um den Jungen auf der Suche nach seinen Eltern.

Das Buch wendet sich an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren und wurde schon mit C. S. Lewis »Chroniken von Narnia« und den ersten Bänden des Harry-Potter-Zyklus verglichen. Alexander hofft, dass sich auch erwachsene Leser für sein Buch finden. Es ist bei Margaret K. McElderry Books erschienen.

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