Demeter: quantitatives Wachstum und qualitative Maßstäbe

Februar 2017

Die Demeter-Markengemeinschaft entwickelt sich dynamisch weiter. 42 Betriebe stellten 2016 auf die Biodynamische Wirtschaftsweise um. Mit 4.500 Hektar, das entspricht sechs Prozent Zuwachs, wächst Demeter in der Fläche so stark wie seit Jahren nicht.

Neben den erfreulichen Zahlen folgt die Markengemeinschaft neu ausgerichteten Vertriebsgrundsätzen. Damit geht Demeter im Handelsbereich innovative Wege, denn qualitative Maßstäbe werden entscheidend für die Handelswege für biodynamische Waren. So muss der passende Demeter-Händler einen Mindestanteil im Bio- und Demeter-Angebot erreichen, verbindliche Betriebsentwicklungsgespräche führen und Konzepte für sein Nachhaltigkeitsmanagement umsetzen. Gemeinsam stärkt die Markengemeinschaft damit auf allen Ebenen die Demeter-Kompetenz und sorgt für faire Beziehungen auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette.

Die Markengemeinschaft hat im letzten Jahr 2.380 neue Produkte mit dem markanten Demeter-Zeichen entwickelt. Dieser Zuwachs von über 21 Prozent hat dafür gesorgt, dass inzwischen mehr als 11 000 Demeter-Lebensmittel und -Kosmetika auf dem Markt sind. Dabei sind interessante Trends auszumachen. Einerseits werden die Produkte »landwirtschaftsnäher«, also auf Höfen unmittelbar meist nur gering verarbeitet. Diese ursprünglichen Produkte zeichnen sich dann ganz besonders durch authentischen Geschmack aus. Andererseits bleiben Convenience und Superfoods bedeutend, wie das erste Demeter-Chia aus einem Projekt in Uganda unterstreicht. Aber auch Keimlingsgebäck gilt als Superfood. Es punktet mit der Keimkraft des heimischen Getreides. Fermentierte Lebensmittel und Getränke sind ebenfalls hochaktuell. Sie sind reich an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, enthalten keine Zusatzstoffe, sind lange haltbar – da ist das gute alte Demeter-Sauerkraut natürlich begehrt. Vor allem, wenn es innovativ verpackt wird und im Glas reift.

Erfolgreich haben Landwirte, Molkereien und Verband gemeinsam ein Projekt für regional angebauten Demeter-Rübenzucker initiiert. In Bayern und Baden-Württemberg werden in diesem Jahr auf fast 100 Hektar Zuckerrüben angebaut. Der erste Demeter-Rübenzucker wird in der Schweiz verarbeitet und kann schon Ende des Jahres von den Herstellern etwa im Fruchtjoghurt eingesetzt werden.

Quelle: demeter.de

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