Digitalisierung der Schulverwaltung

Von Red./Karin Mülleder, März 2019

Schulverwaltung, Sicherheitsanforderungen, Dokumentationspflichten stellen für die Organisation von Waldorfschulen immer größere Herausforderung dar. Viele Schulen greifen deshalb auf die Fachkompetenzen ihrer Schuleltern zurück und nutzen deren Knowhow zur Weiterentwicklung der internen IT- und Organisationsstruktur.

Vor mittlerweile zwölf Jahren mündete in Linz/Oberösterreich ein schulübergreifender EDV-Arbeitskreis in die Entwicklung der Waldorfschuldatenbank (WSDB).

Im Vergleich zu anderen Softwarelösungen dokumentiert dieses open-source basierte (frei zugängliche) Schulverwaltungstool den spezifischen Ablauf an Waldorfschulen. 12 teilnehmende Schulen unterstützen in einem kontinuierlichen Wissens- und Erfahrungsaustausch gemeinsam mit einem Softwareentwicklungsspezialisten aus der Elternschaft die Optimierung der WSDB und ermöglichen die laufende Erweiterung der Funktionalitäten.

Der gemeinwohlökonomische Ansatz realisiert sich, indem die Aufbau-, Wartungs- und Entwicklungskosten der Firma durch einen Subventionsbeitrag an die Schule »kompensiert« wird. Neben der Datenerfassung der Vereinsmitglieder laufen Beitragsberechnung, Zeugnisverwaltung, Stundenplan, Klassenbücher, Vertretungspläne, Raumbelegung, Klassenlisten und die Erfassung der ehrenamtlichen Tätigkeiten über ein einheitliches System, wobei höchste Sicherheitsstandards erfüllt werden.

In Österreich ist die WSDB bereits in fast allen Waldorfschulen im Einsatz. In Deutschland wurde die WSDB im Jahr 2014 im Waldorfverein Chiemgau implementiert. http://www.wsdb.eu

Info-Veranstaltung am 5.4.2019, 16.30 Uhr, Freie Waldorfschule am Kräherwald, Stuttgart

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