Interkulturelle Waldorfschule Mannheim wird Abrahamschule

März 2015

Die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim hat im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in Mannheim jetzt den Abrahampokal verliehen bekommen. Er wird von der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Rhein-Neckar e.V. für jeweils ein Jahr vergeben und beinhaltet die Selbstverpflichtung, sich verstärkt für Toleranz und Verständigungen zwischen Religionen und Nationen einzusetzen.

An der Verleihung nahmen auch die Schüler der vierten bis sechsten Klasse der Interkulturellen Waldorfschule teil, sie führten einen musikalisch-tänzerischen Friedensgruß auf. »An unserer Schule mit Schülern aus 35 Nationen erleben wir täglich den Dialog zwischen unterschiedlichen Religionen und Kulturen«, erklärten die Schülerinnen bei der feierlichen Übernahme. »Wir werden das vertiefen und beispielsweise je zwei christliche, muslimische und jüdische Schulfeste gemeinsam feiern.« 

Rund ein Dutzend Schulgemeinschaften haben den Pokal bisher für jeweils zwölf Monate bekommen. Gymnasien waren schon »Abraham-Schulen«, auch eine Grundschule, eine Haupt- und eine Realschule sowie eine berufsbildende Schule und nun auch die Interkulturelle Waldorfschule Mannheim.

Der Pokal wurde von der Künstlerin Waltraud Sukow 2001 geschaffen, sie sieht ihn als eine »einende Basis der drei Weltreligionen« und als »Brückenschlag über trennende ethnische und religionsphilosophische Inhalte« der Geschichte der Völker. Abraham genießt als »Vater des Glaubens« gleichermaßen Ansehen in Judentum, Christentum und Islam.

Zu weiteren Veranstaltungen im Rahmen der Woche der Brüderlichkeit in Mannheim und Ludwigshafen gibt es Informationen unter: www.gcjz-rhein-neckar.de.

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