Projekt Medienfasten

Oktober 2018

Die digitalen Medien gehören zu unserem Alltag, bringen uns großen Nutzen, bergen aber auch große Gefahren. Kaum merklich verändern sie unsere Art der Wahrnehmung, der Kommunikation und Beziehung miteinander und wie wir denken.

Viele Menschen beantworten die folgenden Fragen mit »JA«:

• Ich verbringe mehr Zeit mit digitalen Medien, als mit meinen Kindern.

• Ich hatte in der Vergangenheit, etwa im Urlaub, schon das Gefühl, dass es mir sehr guttut, weniger Medien zu nutzen.

• Ich fühle mich gestresst von der Dauererreichbarkeit und Dauerberieselung und wünsche mir mal ungestörte medienfreie Zeit.

• Ich habe das Gefühl, dass ich ohne moderne Medien gar nicht mehr leben kann.

• Gute Freunde, mein Partner oder meine Kinder sagen, dass ich dauernd mit Medien beschäftigt bin.

• Mein Kind verbringt viel zu viel Zeit an den Medien und ich will ihm helfen und ein gutes Vorbild sein.

Oftmals findet sich jedoch kein Impuls, kein Anlass und keine Struktur, um eine Änderung im Medienverhalten herbeizuführen. Es soll eine Plattform für das »Medienfasten« entwickelt werden, die verschiedene Zielgruppen anspricht: Erwachsene, v.a. Schwangere, Kinder und Jugendliche. Am 6./7. Oktober fand das Jahrestreffen von Future of Childhood an der Universität Witten-Herdecke statt. Kernanliegen war eine förderfähige Projektdokumentation zum Bereich »Medienfasten« zu erstellen. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet.

Zu den Initiatoren von Future of Childhood gehören: David Martin, Silke Schwarz, Michaela Glöckler und Georg Soldner, www.lebens-weise.org

Alle Nachrichten in dieser Kategorie

Spinnen in Corona-Zeiten

Von Ende April bis Ende Mai hatte die 10. Klasse der Annie Heuser Schule Berlin Textiltechnologie-Epoche. Die Schüler holten die Spinnräder, Spindeln... [mehr]

Covid-19-Pandemie: Unsicherheit und Perspektiven. Livestream-Seminar

Die Folgen der Pandemie und die damit verbundenen gesellschaftlichen Maßnahmen wirken im Sozialen stark verunsichernd und polarisierend. [mehr]

Literatur und Pandemie. Anregungen für den Literaturunterricht in Krisenzeiten

Als väterliches Erbe fand sich Boccacios »Il Decamerone« in Goethes Bibliothek. Er schätzte das Werk als wirksame Therapie zur Stärkung des... [mehr]

Bundesverfassungsgericht lehnt Eilanträge zum »Masernschutzgesetz« ab, wird sich aber eingehend mit den Beschwerden befassen

Mit dem gestern veröffentlichten Beschluss vom 11. Mai 2020 hat das Bundesverfassungsgericht die Eilanträge zweier Familien abgelehnt, die... [mehr]

Die Chance in der Krise

Die Freie Hochschule Stuttgart unterstützt die Schulen in Zeiten von Corona. [mehr]

Spielerisch in die Zukunft. Wie retten wir das Lebendige?

Mit dem Ziel, möglichst viele Leben in der Corona-Krise zu retten, riskiert man, dass das Lebendige untergeht. Ohne Zweifel: Jedes einzelne Leben ist... [mehr]

Idealistinnen lebten für Frieden und Freiheit. Ausstellung »Friedensimpulse von Frauen« zu Gast in Schulen

Kurz vor der Schließung der Freien Waldorfschule Marburg wegen des Corona-Virus wurden noch Schautafeln der Ausstellung »Friedensimpulse von Frauen«... [mehr]

(K)ein normaler Schultag. Hauptunterricht in Zeiten von Corona

Die Blote Vogel Schule sieht im morgendlichen Licht besonders schön aus. Die Front aus Glas reflektiert die Sonnenstrahlen und eine kleine Schar... [mehr]

Wollen wir das alles überhaupt?

In den verschiedenen Artikeln, die bisher auf der Website der Erziehungskunst erschienen sind, setzen sich die Autoren mit den Folgen des so... [mehr]

Zur Situation von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Pandemie 2020

Eine Gruppe von Pädagogen, Fachärzten für Kinder- und Jugendmedizin sowie Kindergarten- und Schulärzten beschäftigt sich mit der Frage, wie wir... [mehr]

Treffer 1 bis 10 von 1300

1

2

3

4

5

6

7

Nächste >

Folgen