Waldorf Kongress 432 Hz

Von Magnus Schlichtig, Juli 2015

Beim Waldorf Kongress 432 Hz am 2.5.2015 waren im Dortmunder Thomaszweighaus Musiker aus der Waldorfbewegung und deren Umkreis zu einem intensiven Austausch über die Kammertonhöhe 432 Hz versammelt.

Nach dem Abschlusskonzert am 2.5.2015. Hans Ulrich Fehlmann, Dick Verbeeck, K. P. Hunold, Magnus Schlichtig, Angela Jacobi, Wolfgang Dornwald, Henrike Postma, Bettina Rustemeyer, Martin Jacobi.

Unter den Anwesenden war Konzertpianist und ehemaliger Waldorfschüler Martin Jacobi (Jacobi ist mit den mathematischen Bezügen zwischen platonischem Weltenjahr und Tonhöhen bestens vertraut und konzertiert seit langem mit 432 Hz), die in Den Haag studierte Waldorf-Musiklehrerin Henrike Postma (die ihre Bachelorarbeit zu 432 Hz verfasste), Wolfgang Dornwald, Waldorflehrer mit langjähriger Berufserfahrung; außerdem ist Dornwald Mitglied der Musikvereinigung Orpheus e. V., Solocellist Rolf Petrich sowie der Musiker und Musiktherapeut Dick Verbeeck, die Heileurythmistin Angela Jacobi, u. a. Im Gespräch wurde die Tiefenwirksamkeit der Tonhöhen und Tonartencharaktere im Zusammenhang mit der Kammertonhöhe, die beim gemeinsamen Musizieren erlebt wurde, von vielen Seiten beleuchtet.

Sehr eindrucksvoll wurden die Dreiklangsübungen erlebt (gesungen, und von den Geigen angeleitet).

In den auf dem C der 2er Potenz/432 Hz basierenden Dreiklängen wird die Berührung mit Sphärenklängen zum menschlichen Erlebnis. Schwebungsfreie Dreiklänge sind (rein physikalisch) nur in dieser besagten Kammertonhöhe möglich.

Ergänzende Äußerungen sprachen die »Ich«-Präsenz neben der positiven Auswirkung von 432 Hz auf das Schulsingen und die von dieser ausgehenden begleitenden Ruhe an.

(Die Oktave ist laut Steiner das Intervall des Geistesmenschen »Atma«. 432 Hz steht im reinen Prim-Oktav-Verhältnis: »Ich« [Prim] und »Welten-Ich« [Oktav]. Siehe auch S. Prokofieff: Die 12 heiligen Nächte).

K. P. Hunold vom Thomas Zweig Dortmund verwies auf die menschlich-kosmischen Rhythmen.  Diese sind im Lebenslauf, Tageslauf, Atem-Pulsverhältnis ebenso zu finden, wie in den Rhythmen der Kulturepochen und den Sternenrhythmen des Weltenjahres. (Siehe die Literatur von Hörner, Zeit und Rhythmus, Husemann, Der hörende Mensch mit Glöckler-Zitaten u. a.)

Auch über die Forschungsergebnisse der Hirnforschung (Institut für Kommunikation und Gehirnforschung, Haffelder Stuttgart) wurde gesprochen.

Haffelder erzielt große Erfolge mit Musiktheraphie bei 432 Hz gegen Lernschwäche!

Haffelder verweist darauf, dass die gesunde Koordination der Gehirnhälften sich bei 432 Hz einstellt!

Haffelder: »Es gibt keinen größeren Stressberuf als den des Musikers aufgrund des überspannten (zu hohen) Kammertones 440 Hz«!

Da das Ohr (auch laut R. Steiner) auf das C der 2er-Potenz gestimmt ist, muss das Gehirn andere Tonhöhen fortwährend umwandeln, was Stress erzeugt!

Weitere Treffen zu diesem Thema werden am 3.10.2015 in Mannheim, Akademie für Waldorfpädagogik, und nächstes Jahr nochmals in Dortmund am 16.4.2016 im Thomashaus (auch mit Übersetzung in andere Sprachen)  stattfinden. (Siehe: http://www.magnus-schlichtig.de/geigenakademie/seiten/Waldorf.html)

Eine Mailverteilerliste wurde angelegt mit dem Ziel, die Kammertonnormhöhe in die Verwaltung der Musiker zu holen, wie es in der Organisation »Freies Geistesleben« selbstverständlich sein sollte.

Musiker die sich eintragen wollen, können sich unter magnusromantik(at)online.de melden.

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