Auch Hausstaub schützt vor Allergien

Juli 2014

Der frühe Kontakt zu bestimmten Bakterien im Hausstaub könnte für Kinder, die in der Stadt aufwachsen, ein protektiver Faktor gegen allergische Reaktionen sein. Zu diesem Schluss kommen Forscher in einer neuen US-amerikanischen Studie, die kürzlich im Journal of Allergy and Clinical Immunology veröffentlicht wurde.

Die Autoren stellten fest, dass der regelmäßige Kontakt zu Schaben-, Katzen- und Mausallergenen die Wahrscheinlichkeit für asthmaartige Attacken wesentlich senkte. Dieser Zusammenhang war allerdings nur für eine frühe Exposition während des ersten Lebensjahrs gegeben.

Bei einer kleineren Subgruppe der Studie stellten die Forscher außerdem fest, dass ein bakterienreicher Staub mit einer hohen biologischen Vielfalt die Kinder vor der Entwicklung von Atopien (allergischen Reaktionen) schützte. Die Wissenschaftler gehen auf Grund ihrer Ergebnisse davon aus, dass die Hygiene-Hypothese auch für Kinder im städtischen Bereich zutreffen könnte.

Quelle: Deutsches Ärzteblatt, online am 11. Juni 2014

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