Weben, Schneidern, Gartenbau, Buchbinden oder Linolschnitt – Praktiken, die in unserer
heutigen überproduzierenden postindustriellen Welt einen recht geringen Stellenwert haben.
Nicht so an Waldorfschulen. Hier lernen Schüler:innen, Schönes und Nützliches selbst zu
schaffen, geschickt mit den Händen zu arbeiten, sie auch mal dreckig zu machen und auf
altes Wissen zurückzugreifen. Werklehrer David Jünger gewährt einen Einblick in die
Gestaltung von Handwerksprojekten gemäß der Entwicklung seiner Schüler:innen. Hier können Sie sich das PDF von David Jünger herunterladen.
Klassenzimmer
Kommentare
„Die Bilder geben einen schönen Einblick in die Reise durch die Klassen 5 bis 10 – vom ersten kleinen Spielzeug bis hin zu richtigen, selbst gestalteten Gebrauchsgegenständen. Wirklich spannend zu sehen, wie sich die Fähigkeiten entwickeln!
Erhellender und interessanter Artikel meines Bruders. Auch wenn ich natürlich befangen, weil stets wohlwollend bin, ich bin beeindruckt!
Eine wirklich schöne Arbeit.
Besonders angesprochen hat mich der Abschnitt über die "Willensschulung". Es ist so wahr, dass in unserer digitalisierten und oft hektischen Welt die sinnliche Erfahrung, der Widerstand des Materials und die Geduld, die ein Werkstück verlangt, für Kinder unschätzbar wertvoll sind. Die Beschreibung, wie sich die Projekte vom Groben zum Feinen entwickeln – vom Schnitzen in der Unterstufe bis zur komplexen Laubsägearbeit in der Oberstufe – zeigt so schön, wie der Lehrplan die Entwicklung des Kindes begleitet.
Wie Freude auch weiterhin!
Ein sehr schön zusammengefasster Artikel, der den Werkunterricht in der Waldorfschule mit all seinen Fazetten sehr gut beschreibt. Und wie wichtig praktisches Tun in unserer digitalen Welt ist, das bekommt jeder jeden Tag vor Augen geführt. Ein wichtiger Ausgleich zum kognitiven Lernen an der Schule!
Kommentar hinzufügen
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser wird nach Prüfung durch die Administrator:innen freigeschaltet.