Die PäFolog:innen-Initiative lädt jede Waldorfschule dazu ein, eine Ansprechperson zu benennen, die den Kontakt zur Forschungsstelle hält. Sinnvollerweise ist dies eine Lehrkraft, muss es aber nicht unbedingt sein. «Die Pädagogische Forschungsstelle versteht sich nicht als Institution, die fertige Antworten liefert, sondern als Ermöglicherin», erklärt Marika Stauch, Ansprechpartnerin für die PäFolog:innen-
Initiative. «Wir sammeln Bedarfe, bringen Menschen zusammen, unterstützen Projekte und sorgen dafür, dass aus guten Ideen praxistaugliche Materialien werden.»
Damit das gelingt, braucht es Rückmeldung aus den Schulen. Die PäFolog:innen bekommen einen Einblick, was in der Forschungsstelle gerade entsteht, und können Bedürfnisse aus der eigenen Schule kommunizieren. So bekommt die Forschungsstelle ein klareres Bild davon, was im Alltag wirklich gebraucht wird. Was fehlt in den Schulen? Welche Materialien werden dringend benötigt? Wo sind Lücken, die im Programm bisher niemand gesehen hat?
Bislang nehmen dreißig Personen an der Initiative teil, sie repräsentieren etwa zehn Prozent der Schulen. Es haben zwei Videokonferenzen stattgefunden, in denen die Pädagogische Forschungsstelle über aktuelle Projekte informiert und sich mit den PäFolog:innen ausgetauscht hat. Darüber hinaus ist jederzeit ein persönlicher Kontakt möglich.
Der Zeitaufwand für die PäFo-
log:innen ist gering. Die Videokonferenzen finden zu einem Zeitpunkt im Schuljahr statt, in denen sie von den meisten Lehrkräften gut wahrnehmbar sind. Mit der Initiative soll ausdrücklich kein Mehraufwand bei den Schulen entstehen, sondern Unterstützung angeboten werden. ‹›
Kommentare
Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser wird nach Prüfung durch die Administrator:innen freigeschaltet.