Die Lehrmittelabteilung der Pädagogischen Forschungsstelle am Standort Kassel kann auf eine bald 40-jährige Erfolgsgeschichte zurückblicken. Seit dieser Zeit werden dort Lehrmittel gefertigt, die einerseits für Versuche im naturwissenschaftlichen Unterricht der Waldorfschulen benötigt werden, andererseits aber von den gängigen Lehrmittelfirmen nicht angeboten werden.
Die Entwicklung der Lehrmittel geschieht im Rahmen von Forschungsprojekten. Anschließend erfolgt der weltweite Vertrieb in gemeinnütziger Art und Weise: Bei den geringen Stückzahlen ist es nicht möglich, die Entwicklungskosten über den Verkauf der Lehrmittel zu refinanzieren. So wird Waldorfpädagogik bis auf die Ebene innovativer Produkte konkret. Besonders eindrucksvoll sind beispielsweise die Elektrisiermaschine, die Demonstration der seriellen Datenübertragung, ein Halbleiter-Tesla-Transformator oder das Elektroakustikset für die neunte Klasse. Auch im Laboralltag zeigen sich die Vorteile: Eine Glimmlampe samt Adapterstück und das Befestigungsset für Teclubrenner erleichtern die tägliche Arbeit.
Hinter all dem steht ein enormes Detailwissen, das über Jahre aufgebaut wurde. Vor Ort in Kassel verantwortet der Diplomingenieur Ralf Meier-Böke die Arbeit; als externer Mitarbeiter wirkt der Physiklehrer und Dozent Dr. Florian Schulz mit. Viele Forschungsprojekte zur Lehrmittelentwicklung gingen aus der Arbeit der Lehrplankommissionen in den Fächern Biologie, Chemie und Physik hervor. ‹›
Kommentare
Es sind noch keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen
Vielen Dank für Ihren Kommentar. Dieser wird nach Prüfung durch die Administrator:innen freigeschaltet.