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Ringvorlesung

Institut für Bildung und gesellschaftliche Innovation (ibugi), Leonie Kornel
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Die Anthroposophie Rudolf Steiners wird in der Gegenwart verstärkt kontrovers behandelt, aber nur selten fundiert diskutiert. Ihrem Selbstverständnis nach will sie mit wissenschaftlicher Besonnenheit auch geistige Anteile der Wirklichkeit erforschen und darstellen und so Wissenschaften, die sich auf physische Realität beziehen, ergänzen. Der Name Anthroposophie wurde bekanntlich bereits vor Steiner von verschiedenen Denkern vor allem des deutschen Idealismus verwendet, um damit ebenfalls eine Erkenntnisart mit noologischer Zielsetzung zu bezeichnen. Steiner hat ihn übernommen und dann in einer eigenen Weise zur Bezeichnung seiner Ideenrichtung verwendet. In verschiedenen grundlegenden Schriften, aber vor allem in unzähligen Vorträgen (für Sloterdijk ist Steiner «der größte mündliche Philosoph des 20. Jahrhunderts»), hat Steiner seine Geisteswissenschaft mit dem Anspruch eines autonomen Erkennens der Realität des Geistigen beschrieben.

Die Steinerforschung hat mit der kritischen Ausgabe der Werke Steiners und dem internationalenwissenschaftlichen Journal Steiner Studies im renommierten Verlag Frommann-Holzboog in den letzten zehn Jahren eine neue Grundlage der Auseinandersetzung etabliert. Sie beforscht unter dem Titel der Steiner-Forschung die verschiedenen Ergebnisse und Darstellungen der Geisteswissenschaft Steiners (Steiners Forschung) und diskutiert sie kritisch. In dieser Ringvorlesung soll ein exemplarischer Einblick in aktuelle Themengebiete des wissenschaftlich reflektierten Umgangsmit den Ideen Steiners und seiner geistesgeschichtlichen Einordnung vorgestellt werden

Weitere Informationen finden Sie unter: de.padlet.com/lk165/ringvorlesung-steiner-forschung-und-steiners-forschung-e2lf7ru60uam2xn3

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