Die Klasse 5 der Freien Waldorfschule Haßfurt in den Mainauen belegte im bundesweiten Schulwettbewerb „Echt kuh-l!“ den ersten Platz ihrer Altersgruppe. Dieser beschäftigt sich mit ökologischer Landwirtschaft und Ernährung und setzt jährlich thematische Schwerpunkte. Er ist ein Wettbewerb des Bundesprogramms Ökologischer Landbau – initiiert und finanziert durch das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat.
Welchen Einfluss haben verschiedene Futterarten im Ökolandbau auf Tierwohl und Umwelt? Wie unterscheidet sich ökologische Tiernahrung von konventionellen Futtermitteln? Mit diesen Fragen haben sich bundesweit rund 1.500 Schüler:innen in der diesjährigen Wettbewerbsrunde beschäftigt. Durch viel Kreativität und besonderes Engagement stach der Beitrag der Haßfurter Klasse heraus und begeisterte die Jury.
Im Gartenbauunterrichts entwickelten die Schüler:innen ein Exit Game mit dem Titel „Die vergiftete Wiese auf dem Biobauernhof“. Dafür eigneten sie sich über drei Monate hinweg viel Wissen rund um die Themen Futtermittel, Biologische Landwirtschaft, Kreisläufe auf Biohöfen und gesunde Böden an. Es wurden Ideen zusammengetragen, Fragestellungen entwickelt und eine erste Rahmenhandlung rund um die Haltung von Schweinen entworfen. Beim Demeter-Hof Dünninger in Goßmannsdorf wurde sich über die Haltung und Fütterung der dort lebenden Schweine zu informiert und Video- und Bildmaterial für QR-Codes aufgenommen. Daraus entstanden sechs Rätsel, deren Lösungen Codes für Zahlenschlösser an einer Schatztruhe ergaben.
Die Gewinner:innen konnten sich freuen: Es ging auf Klassenfahrt nach Berlin! Nach drei spannenden Tagen fand dort die offizielle Preisverleihung statt bei der alle Erstplatzierten den offiziellen Hauptpreis, die Trophäe „die kuh-le Kuh“ in Gold und ein Preisgeld von 1.500 Euro erhielten.
Als Gartenbaulehrerin war ich ebenfalls begeistert. In meinem Unterricht geht es vor allem um die Entwicklung von tragfähigen Beziehungen zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen. Der Wettbewerb hat bei den Schüler:innen das Verständnis für die Wichtigkeit von ökologischer Landwirtschaft gefördert. Sie haben mit großer Freude an dem Projekt gearbeitet, Erfindergeist und Ausdauer bewiesen und vor allem viel Spaß am Lernen auf verschiedenen Ebenen gehabt. Ich bin sehr stolz auf die Kinder und freue mich über diese schöne Anerkennung.“
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