Editorial

Tue Muße

Von Mathias Maurer, Mai 2017

Man denkt heute gleich an Müßiggang, an Nichtstun, Faullenzen und Drückebergerei. [mehr]

Kultur der Muße

Mut zur Verweigerung

Von Albert Vinzens, Mai 2017

Beim Thema der Freizeitgestaltung unserer Kinder lohnt es sich, die Rollen von Vorbild und Nachahmung einmal umzukehren. Wir Erwachsenen sollten das natürliche Spiel von Kindern erforschen, wie es in indigenen Kulturen gespielt wird. Von deren Art zu spielen sollten wir so viel wie möglich nachahmen. Das hätte eine große Ausstrahlung auf die Kinder. Wem so etwas schwerfällt, findet zum Beispiel bei Tom Hodgkinson Hilfe – oder bei Friedrich Schiller. [mehr]

Standpunkt

Mensch – tanze!

Von Henning Kullak-Ublick, Mai 2017

Die Vögel singen, die Bäume blühen, die Bienen summen, die Maulwürfe buddeln, der Zaunkönig traut sich aus dem alten Holzstapel hervor und die Eichhörnchen flitzen über die Bäume – Frühling! ... und ich bin unendlich dankbar und glücklich darüber! 1962 erschien der Ökobestseller »Der stumme Frühling« von der Biologin Rachel Carson, dessen Titel mich immer noch schaudern lässt: Was, wenn der Frühling wirklich einmal stumm bliebe? [mehr]

Serie

Mitleid wird zu Freiheit

Von Jean-Claude Lin, Mai 2017

Mitleid ruft unterschiedliche Urteile hervor. Schopenhauer gilt es als »Quelle aller und jeder ehemaligen und zukünftigen moralischen Handlung«, Nietzsche als »verächtlich und einer starken, furchtbaren Seele unwürdig«.  [mehr]

Forum

Autorität

Von Rosemarie Wermbter, Mai 2017

Autorität – dieser Begriff kann durchaus zwiespältige Gefühle hervorrufen. Schließlich will der Erwachsene ein selbstbestimmter Mensch sein, nicht abhängig und manipuliert von anderen.  [mehr]

Kolumne

Eingeknickt

Von Henning Köhler, Mai 2017

Im Oktober 2016 handelte meine Kolumne von Flüchtlingskindern, die im Mittelmeer ertrinken. Über 4.500 Menschen, davon etwa ein Sechstel Kinder, starben letztes Jahr bei dem Versuch, via Lybien nach Italien zu gelangen.  [mehr]

Frühe Kindheit

Die Reise vom Kindergarten in die Schule

Von Stefanie Greubel, Mai 2017

Übergänge gehören zur Kindheit. Es gibt kein anderes Lebensalter, in dem sie so zahlreich sind. Der Wechsel vom Kindergarten in die Schule ist ein besonderer Einschnitt, auch für die Familie. Fast ein Jahr vor der eigentlichen Einschulung beginnt im Kindergarten eine Übergangsphase, die durch zahlreiche Rituale, besondere Aktionen, aber auch durch einen Statuswechsel der Kinder und neue Herausforderungen gekennzeichnet ist. [mehr]

Aus dem Unterricht

Parzival – ein Lebensmodell

Von Antje Greiling, Mai 2017

Im Lehrplan der Waldorfschulen hat die Parzival-Epoche im Rahmen des 11. Schuljahres einen festen Platz. Dass der Parzival in der Tat eine geeignete Lektüre für eine Deutsch-Epoche sein kann, dokumentieren die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Rudolf-Steiner Schule in Bielefeld. Durch ihre Bereitschaft, sich auf sensible Themen einzulassen, und ihre hervorragende Mitarbeit ist die Idee zu diesem Aufsatz entstanden. [mehr]

Erziehungskünstler

Lichtbild-Künstlerin

Von Ute Hallaschka, Mai 2017

Ich kann mich noch gut erinnern an mein Staunen, als ich »Guten Morgen, liebe Kinder«, den ersten Teil der Langzeitdokumentation über Waldorfschüler, von Maria Knilli im Fernsehen (BR) sah. Wie schafft es jemand, so zu drehen, dass der technische Vorgang förmlich verschwindet? Als wäre keine Kamera am Werk, sondern ein Zauber, der den Zuschauer unmittelbar ins Geschehen versetzt?  [mehr]

Waldorf weltweit

Berufsbildende Waldorfschule

Von Gerrit de Jong, Mai 2017

Eine neue Form der Waldorf-Oberstufe mit Berufsabschluss und Fachhochschulreife in Hamburg. [mehr]

Junge Autoren

Hinschauen!

Von Lea Bachmann, April 2017

Über das Stück »Unschuld« von Dea Loher. [mehr]

Zeichen der Zeit

Ein alternativer und international anerkannter Hochschulzugang

April 2017

Im Gespräch mit Jutta Zopf und Martina Bauer von der Freien Waldorfschule Wien-West über das International Baccalaureate Diploma IBD. [mehr]

Film

Beuys

Von Ute Hallaschka, Mai 2017

Der Regisseur Andres Veiel ist anwesend zur Voraufführung seines Films: »Beuys«. Die Frage warum er darin kategorisch jeden Bezug zur Anthroposophie ausgespart hat, beantwortet er ausweichend mit dem Verweis auf die vielfältige Quellenlage. Man hätte ja dann auch auf Nietzsche und Novalis verweisen müssen …  [mehr]