Editorial

Gewaltige Höhen und Tiefen

Von Mathias Maurer, Mai 2015

Gewaltmarsch in den Alpen. Pause. Ich sitze mit ein paar Freunden vor der Hütte. Wir haben einen überwältigenden Blick auf die schneebedeckten Gipfel in die Tiefe des Raumes. »Mächtig, mächtig ...«, kommentiert Roger, »wie schlafende Riesen ...« [mehr]

Missbrauch & Gewalt

Der Himmel rumort

Von Michael Birnthaler, Mai 2015

Warum scheitern die meisten Gewaltpräventionsmaßnahmen für Jugendliche? Michael Birnthaler, Waldorflehrer und Erlebnispädagoge, geht einem Hinweis Rudolf Steiners nach, der die Entstehung von Gewalt mit einem unbefriedigten Hunger nach »wahren Bildern« erklärte. [mehr]

Standpunkt

Erziehung zur Unmündigkeit

Von Henning Kullak-Ublick, Mai 2015

1992 berief Johannes Rau, damals noch Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, die international besetzte Kommission »Zukunft der Bildung – Schule der Zukunft« ein, um wegweisende Empfehlungen für die Erneuerung des Schulwesens zu entwickeln.  [mehr]

Serie

Die Empfindungsseele

Von Ronald Templeton, Mai 2015

Die Empfindungsseele ist ein kostbares Organ, das sich im Wechselspiel mit den äußeren Eindrücken im Innern des Menschen bildet. [mehr]

Forum

Macht, Geld und Freiheit im Bildungswesen

Von Hansjörg Hofrichter, März 2015

Anmerkungen zu dem Beitrag: »Wider die Bildungsdiktatur der Stifter« in »Erziehungskunst«, Januar 2015 [mehr]

Kolumne

Wahre Pädosophen

Von Henning Köhler, Mai 2015

»Pädagogik vom Kinde aus« scheint unter den Bedingungen des neuen Kapitalismus nur noch ein illusionäres Relikt zu sein.  [mehr]

Frühe Kindheit

Die Madonna der Kindergärten. Ist Raffaels Sixtina zeitgemäß?

Von Ulrike Richter, Mai 2015

Sie ist die Madonna der Kindergärten und Schulen. In nahezu jeder Waldorfeinrichtung findet man sie – die Sixtina. Raffaello Santi malte mit knapp 30 Jahren die Mutter Gottes 1512/13 im Auftrag von Papst Julius II. für den Hochaltar der Klosterkirche San Sisto in Piacenza. Hier befanden sich die Gebeine der Heiligen Barbara und von Papst Sixtus II. August III. holte die Sixtinische Madonna 1753/54 nach Dresden, wo sie noch heute in der Gemäldegalerie Alte Meister zu bewundern ist. [mehr]

Aus dem Unterricht

Vorsicht vor vorschnellen Diagnosen. Wer Buchstaben verwechselt, ist nicht gleich Legastheniker

Von Monika Kollewijn-von Herz, Mai 2015

Sechs bis zehn Prozent aller Schüler sind von einer Lese-/Rechtschreibschwäche betroffen, doch nicht jedes dieser Kinder ist Legastheniker. Oftmals handelt es sich bei vermeintlicher Legasthenie um eine veränderte Wahrnehmung von Zeichen und Formen. Dann hat man es mit einer vorübergehenden Lernbeeinträchtigung und nicht mit Legasthenie zu tun. [mehr]

Erziehungskünstler

Sensibel für die Quellen. Eine Waldorflehrerin aus Schwerin ist Lehrerin des Jahres

Von Sven Jungtow, Mai 2015

Wer Juliane Schwartes zugewandte, freundliche Art erlebt, kann sich leicht vorstellen, warum die ganze Sache ins Rollen kam. Ein Schüler war so begeistert von ihr und ihrem Unterricht, dass er sie für den Preis »Lehrer des Jahres 2015« vorschlug. [mehr]

Waldorf weltweit

Waldorfpädagogik, wo andere Ferien machen

Von Peter Schwarz-Mantey, Mai 2015

Die Altea International School an der Costa Blanca. [mehr]

Junge Autoren

Ich mache kein Abi – ich gehe den Jakobsweg

Von Lina Meister, Mai 2015

»Einmal weint jeder auf dem Jakobsweg«, heißt es im Pilgermund. Nach zwei Stunden Wandern durch Nebel und Regen über die Pyrenäen konnte ich die Regentropfen im Gesicht nicht mehr von Schweiß und Tränen unterscheiden. [mehr]

Zeichen der Zeit

Hochschule und Anthroposophie

Von Peter Loebell, Tomás Zdrazil, Mai 2015

Die Frage, ob es eine staatlich anerkannte Hochschule geben kann, die zugleich anthroposophisch ist, wurde in der Märzausgabe an die Alanus Hochschule gestellt. In diesem Heft beantworten sie zwei Dozenten der Stuttgarter Freien Hochschule. [mehr]

Sachbuch

Kleine Helden in Not

Von Friedrich Genz, Mai 2015

Im Lehrerzimmer: »Schon wieder der Kevin …« In der Konferenz: »Ob Kevin hier noch normal beschulbar ist, erscheint zweifelhaft …« Am Telefon: »Frau Meier, wir müssen für Kevin etwas anderes finden, so geht das nicht weiter …«  [mehr]