Editorial

Gegen den Strom

Von Mathias Maurer, September 2015

Die Krise kommt. – Daniel, Waldorfschule, 8. Klasse, findet, dass er leistungsmäßig nicht auf der Höhe seiner Kumpels von der staatlichen Schule ist: »Die sind viel weiter! Die haben Noten und wissen, woran sie sind. Und was brauchen wir Eurythmie fürs Abi?«  [mehr]

Warum Waldorf?

Wer erzieht hier wen?

Von Valentin Wember, September 2015

Die Selbsterziehungskräfte sind die entscheidende Instanz bei der Erziehung. Diese Kräfte im Kind zu aktivieren und zu fördern ist zentrale Aufgabe der Waldorf-Pädagogik. [mehr]

Standpunkt

Mut »unliked«

Von Henning Kullak-Ublick, September 2015

Am 30. Juni 2015 haben Deutschlands Vierzehnjährige durchschnittlich 201 Minuten fernge­sehen, knapp dreieinhalb Stunden. Die Fünfzigjährigen liegen mit 291 Minuten, also knapp fünf Stunden im Jahresdurchschnitt 2014, noch darüber. Und ja, die Jugendlichen verbringen noch mehr Zeit vor anderen Bildschirmen. Aber hier geht’s nicht ums Fernsehen. Es geht um Mut. [mehr]

Serie

Das Geistselbst – engelverwandt

Von Mario Betti, September 2015

Die von Rudolf Steiner entwickelte Wesensglieder-Erkenntnis, hat sich im Lauf der Jahrzehnte, nicht zuletzt in Medizin und Pädagogik, als eminent praxisrelevant erwiesen. Physischer Leib, Ätherleib und Astralleib mit Empfindungs-, Verstandes- und Bewusstseinsseele, sind Teil der Klaviatur, auf der jeder Mensch sein Schicksalslied spielt.  [mehr]

Forum

Inklusion braucht keine exkludierenden Zuschreibungen

Von Henning Köhler, Juni 2015

Eine Antwort auf den Leserbrief von Sonja Cordes-Schmidt, in »Erziehungskunst«, April 2015. [mehr]

Kolumne

Pädagogen brauchen Beistand

Von Henning Köhler, September 2015

Jemand hat sich beklagt, ich kritisierte immer nur die (Fehl-) Diagnose ADHS und den therapeutisch sinnlosen wie schädlichen Einsatz von Psychostimulanzien, statt Alternativen zu zeigen. Was die Kolumnen angeht, stimmt das. Aber ich schreibe ja nicht nur Kolumnen. Meine Bücher enthalten eine Fülle praktischer Anregungen. [mehr]

Frühe Kindheit

Masern zwischen Mut und Meinung

Von Sara Koenen, September 2015

»Bitte Mama, darf ich heute bei Edda übernachten? Bitte!« Maya und ihre Freundin hüpfen erwartungsvoll vor mir auf und ab. Es ist Freitagmittag, die Schule ist aus, die Sonne scheint. Kurz halte ich Rücksprache mit Eddas Mutter, glücklich winkend steigen die Mädchen ins Auto und ich packe meine beiden jüngeren Töchter ein. Das Wochenende kann beginnen. [mehr]

Aus dem Unterricht

Tafelbilder – ein Geschenk an die Schüler

Von Katharina Kern, September 2015

Tafelbilder sind nicht beschränkt auf den Stoff des Hauptunterrichts. Auch von Fachlehrern können sie genutzt werden, um die Kinder die Lerninhalte empfindungsmäßig aufnehmen zu lassen. [mehr]

Erziehungskünstler

Waldorf in Arabien

September 2015

Isabella Geier im Gespräch mit Sibylla Hesse. [mehr]

Waldorf weltweit

Abenteuer Sprache. Auf der »Language Farm« in Thüringen

Von Sven Jungtow, September 2015

»Hi there, how are you doin’?«, verbunden mit einem kräftigen Händedruck. – Stellen Sie sich einen Iren vor – und Sie sehen Chris McBlain. Helle Haut, Vollbart, freundliche Augen, die unternehmungslustig blitzen und dazu der gemütliche Singsang des nordirischen Dialekts.  [mehr]

Junge Autoren

Ukubona – Sehen mit Hand und Herz

Von Veronika Zwipf, September 2015

Ukubona ist ein kunsttherapeutisches Projekt an der Zenzeleni Waldorfschule in Khayelitsha, einer Township bei Kapstadt. Bei Ukubona geht es darum, die Umgebung sehen und erkennen zu lernen. Die Welt wird im Klang der Farben und Formen neu entdeckt und die Kinder entfalten sich selbst durch die kreative Tätigkeit der Hände und des Herzens. [mehr]

Zeichen der Zeit

100 Jahre anthroposophische Kunst

Von Matthias Mochner, September 2015

Die Ausstellung »Aenigma – Hundert Jahre anthroposophische Kunst« im Kunstmuseum Halle zeigt Werke von über 125 Künstler­innen und Künstlern. Einen solchen Überblick gab es noch nie. [mehr]

Sachbuch

Auferstehung im Licht der Anthroposophie

Von Lorenzo Ravagli, Juli 2015

Der Tod Gottes und seine Auferstehung, die Auferstehung der Toten am Tag des Jüngsten Gerichts – zentrale Glaubensinhalte des Christentums als Gegenstände empirischer Forschung? Was im Rahmen der religiösen Traditionen – ebenso wie im Rahmen der institutionalisierten Wissenschaften – unmöglich, ja absurd erscheint: für die Anthroposophie scheint es weder absurd noch unmöglich. [mehr]