Junge Autoren

Die Würde des Tieres

Von  V. D. A., Oktober 2013

Um mit der Frage der Würde richtig umzugehen, muss man in der Lage sein, Fehler einzugestehen.  [mehr]

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Der Oberlin-Impuls. Jugendarbeit selbstorganisiert

Von  Lara Moseler, September 2013

Im Oberlinhaus in den Vogesen findet seit Jahrzehnten Jugendarbeit der Christengemeinschaft statt – das Haus wurde sogar von Jugendlichen erbaut. Im Sommer 2009 gründeten Teilnehmer den Verein OberlinImpuls, der unabhängig von der Christengemeinschaft ist, sich jedoch weiterhin mit ihr verbunden fühlt und regelmäßig Jugendtagungen ausrichtet. [mehr]

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Indische Zeit tickt anders

Von  Valentin Sagvosdkin, Juli 2013

In dem Projekt »Swing for Life« haben Deutsche und Inder gemeinsam Spielplätze gebaut und überraschende Erfahrungen gemacht. [mehr]

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Schrott wird vermöbelt

Von  Barbara Messmer, Juni 2013

Carolin Breme, ehemalige Schülerin der Freien Waldorfschule Bonn-Tannenbusch, lässt sich von Schrott inspirieren und »vermöbelt« ihn. [mehr]

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»Im gegenwärtigen Bildungssystem sterben die Emotionen«

Mai 2013

Jonathan Wolf, Zwölftklässler an der Rudolf Steiner Schule Bielefeld, führte im Rahmen seiner Jahresarbeit ein Interview mit dem Aktivisten der Landlosen-Bewegung in Indien, Rajagopal P.V., das wir hier in Ausschnitten wiedergeben. [mehr]

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Streetdance gegen Einsamkeit und Angst

Von  Anna-Magdalena Claus, April 2013

»Hätten wir das Tanzen nicht, wäre unser Leben ganz anders«, sagt Liliana und schaut zu ihrer Freundin. Esra fügt hinzu: »Tanzen ist eine Befreiung von anderen Gedanken«. Jetzt greifen Lilianas Hände im Takt in die Luft, ihre Ellenbogen heben und senken sich wie locker an Schnüren gezogen und ihre Beine bewegen sich im Takt, als gäben sie selbst den Rhythmus vor, der etwas zu leise aus dem Handy tönt. Neben ihr setzt Esra immer wieder in die Tanzschritte ein. Im Park in Marbach geben die beiden mir eine Tanzvorführung. Esra und Liliana, beide 18 Jahre alt, tanzen seit acht Jahren gemeinsam Streetdance. Unabhängig voneinander besuchten sie schon im Grundschulalter eine Tanzschule. Dieser Gemeinsamkeit ist es auch zu verdanken, dass die beiden später,... [mehr]

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Vier Tage unter dem Zeichen der Zeit. Die Kasseler Jugendsymposien

Von  Mira Wangenheim, März 2013

Sie sind mittlerweile eine feste Institution waldorfpädagogischer Nachwuchsförderung und auch aus der Kasseler Kultur- und Bildungsszene nicht mehr wegzudenken: die vom Lehrerseminar für Waldorfpädagogik in Kassel initiierten und seit 2009 stattfindenden Jugendsymposien. Die Teilnehmer des 7. Jugendsymposions näherten sich dem komplexen Thema »Zeit« aus unterschiedlichsten Richtungen. Dabei stand die Frage im Mittelpunkt, in welchem Zusammenhang die Zeit mit unserem Denken, Leben und Empfinden steht. Mira von Wangenheim, eine 17-jährige Teilnehmerin und Schülerin der Freien Waldorfschule auf den Fildern, fasst ihre Eindrücke der Tagung zusammen. [mehr]

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Martina

Von  Johanna Büttner, Februar 2013

Die vorsichtigen Strahlen der Februarsonne scheinen Martina ins Gesicht. Es ist noch fast nichts Wärmendes an ihnen, und doch empfindet Martina jeden von ihnen als wunderschön. Sie lassen sie einen Moment vergessen, wovor sie hier nach draußen geflohen ist. Doch schon bald muss sie wieder an die verachtenden Blicke der Eltern denken, die ihr zu Hause überall hin folgen. Martina seufzt. Sie hat es nicht aufs Gymnasium geschafft, und somit die Erwartungen der Eltern enttäuscht. Sie ist bloß auf die Realschule gekommen – darum die verachtenden Blicke, besonders von der Mutter. Martina seufzt und reckt ihr Gesicht wieder in die Sonne. Inzwischen ist sie bei einem Brunnen angekommen, dessen Anblick... [mehr]

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Nahaufnahme

Von  Nele Peter, Januar 2013

Das Bild des kleinen Mädchens taucht langsam unter der Oberfläche der Flüssigkeit auf. Zuerst nur die Silhouette, der helle Schopf, die kleinen Hände zu Fäusten geballt und schützend vor das Gesicht gehalten. [mehr]

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Mein kurzes Leben mit dem Tod

Von  Anna Magdalena Claus, November 2012

»Mit so einem komischen Gefühl werde ich wohl nie wieder einen Krawattenknoten binden«, denke ich und führe das breite Ende der dunklen Krawatte durch die Schlaufe. Fertig. Er sieht fein aus, wie er da liegt, in seinem besten Anzug und dem Rosenkranz um die blassen, gefalteten Hände. Vor einigen Stunden ist Diego im Alter von 62 Jahren verstorben. Diego war nicht mit mir verwandt, wir waren auch keine Freunde. Trotzdem war mein Kontakt zu ihm in letzter Zeit sehr eng – ich habe ihn bis zu seinem Tod gepflegt. Der Grund dafür ist mein vierwöchiges Praktikum in einem Hospiz in Zürich. Ich kann nicht genau beschreiben, warum ich diese vier Wochen ausgerechnet mit todkranken Menschen verbringen wollte. Ich glaube, vor allem... [mehr]