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Pfad am Abgrund

Von  Lorenzo Ravagli, September 2011

Ein ganzes Jahrzehnt (1902–1912) war Rudolf Steiner der führende Kopf der theosophischen Bewegung in Deutschland. Für manche ist die Wendung zur Theosophie bis heute ein Rätsel. Für Steiner selbst war sie konsequent. [mehr]

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Fallende Schleier

Von  Lorenzo Ravagli, Juli 2011

»Lehrt die Religion, dass Gott den Menschen nach seinem Ebenbilde geschaffen hat, so lehrt uns unsere Erkenntnistheorie, dass Gott die Schöpfung überhaupt nur bis zu einem gewissen Punkt geführt hat. Da hat er den Menschen entstehen lassen, und dieser stellt sich, indem er sich selbst erkennt und um sich blickt, die Aufgabe, fortzuwirken, zu vollenden, was die Urkraft begonnen hat.« Das schrieb der 26-Jährige Steiner im zweiten Band seiner »Einleitungen zu Goethes Naturwissenschaftlichen Schriften«. [mehr]

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Da – plötzlich – wurde eins zu zwei

Von  Lorenzo Ravagli, Juni 2011

In den Ur-Intuitionen der deutschen Aufklärer, Idealisten und Romantiker war die gesamte Anthroposophie veranlagt: Herder sah die Menschheit als eine Art Weltenbaum, als ein gewaltiges Gewächs, das in der Natur, der Mutter Erde, wurzelt und mit seinen Zweigen und Blüten, den Völkern, Kulturen und Religionen in den Himmel ragt. [mehr]

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Von der Philosophie zur Freiheit

Von  Lorenzo Ravagli, Mai 2011

Stellen wir uns vor, wir wanderten durch eine Landschaft, ein Gebirgstal vielleicht. Ein schmaler Pfad erstreckt sich in aufsteigenden Kehren vor uns, beschattet von Föhren und vereinzelten Lärchen. Durch die Äste der Bäume glitzert das Sonnenlicht. In den Tiefen rauscht ein Bach, angeschwollen vom Schmelzwasser. [mehr]

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Vom Übersinnlichen im Sinnlichen

Von  Lorenzo Ravagli, April 2011

Was mag wohl Karl Julius Schröer, der an der Technischen Hochschule in Wien deutsche Literatur unterrichtete, in seinem 21-jährigen Studenten gesehen haben, dass er ihn Joseph Kürschner als Herausgeber und Kommentator der naturwissenschaftlichen Werke Goethes empfahl? Schröer war selbst Goethekenner und -liebhaber, aber zu Goethe als Naturforscher fand er keinen Zugang, selbst wenn er davon überzeugt war, sein Genius habe auch auf diesem Gebiet Beachtliches geleistet. [mehr]

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Kräutergeist und Ideenflug

Von  Lorenzo Ravagli, März 2011

Im Oktober 1879 begann Rudolf Steiner mit seinem Studium an der Technischen Hochschule in Wien. Er wohnte damals in Inzersdorf und fuhr täglich mit dem Zug zum Südbahnhof. An der Hochschule vertiefte er sich in die unterschiedlichsten Wissensgebiete, von der Mineralogie und Botanik über Staatsrecht und Mathematik bis zu Germanistik und Philosophie. Eines Tages, vermutlich im Frühsommer 1880, setzte sich ein ärmlicher, etwas verwahrloster Mann mit einem zerschlissenen Rucksack und Bündeln voller Kräuter zu ihm. [mehr]

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Rudolf, oder die Liebe zur Geometrie

Von  Lorenzo Ravagli, Februar 2011

Es muss noch in seiner Zeit in Neudörfl gewesen sein, als Rudolf Steiner um das neunte Lebensjahr herum seine Liebe zur Geometrie entdeckte. Wie wir aus den Erzählungen über seine Kindheit wissen, ließen es weder die freigeistige Atmosphäre seines Elternhauses, noch sein religiöses Umfeld zu, dass er etwas von seinen Erlebnissen mit der anderen Welt verlauten ließ. Sie begegnete ihm sowohl in der Natur als auch in Gestalt von Verstorbenen, die ihn aufsuchten. Der junge Steiner konnte bei wachem Bewusstsein Verstorbene sehen und mit ihnen kommunizieren. Die erfolgreiche amerikanische Fernsehserie »Ghostwisperer«, die Millionen von Zuschauern verfolgen, berichtet aus dem Leben einer Frau, die mit den Geistern Verstorbener spricht. Steiner hatte... [mehr]

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Im Wartesaal geboren

Von  Lorenzo Ravagli, Januar 2011

In diesem Jahr wird der 150. Geburtstag Rudolf Steiners gefeiert. Nicht nur anthroposophische Einrichtungen, sondern auch große deutsche Verlage und Fernsehsender würdigen dieses Jubiläum. Rudolf Steiner, der Begründer der Anthroposophie, auf den auch die Waldorfpädagogik zurückgeht, beginnt zunehmend als herausragende Gestalt des europäischen Geisteslebens entdeckt zu werden. Für die Erziehungskunst ist das Jubiläum Anlass, seinem Leben eine Serie von Beiträgen zu widmen. [mehr]

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