Dreigliederung

Rudolf Steiner O-Ton

Von  Johannes Mosmann, Januar 2017

»Verantwortlich dem Geist, den er erlebt, muss der Lehrer, der Erzieher sein. Das ist nur möglich innerhalb der Dreigliederung des sozialen Organismus.« [mehr]

Dreigliederung

Wirtschaft leben. Steiners Alternative zu Markt- und Planwirtschaft

Von  Klaus Weißinger, Januar 2017

Was man nicht für möglich gehalten hätte, ist eingetreten: Donald Trump, ein Milliardär und rechter Populist, ist am 9. November 2016 zum Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden. Tatsächlich ist dieses Ereignis nur ein Beispiel für einen Trend, der sich in immer mehr Ländern zeigt. Die Menschen sind unzufrieden mit ihrem Leben und sehnen sich nach Lösungen. Man erhofft sich Verbesserungen von einer grundlegend anderen Politik. Die Politiker haben jedoch keine zufriedenstellenden Antworten und so suchen viele enttäuschte Menschen ihr Heil in den Versprechungen von Populisten. [mehr]

Dreigliederung

Weg von der Zuschauer-Demokratie

Von  Dietrich Spitta, Januar 2017

Der gegenwärtige Staat und die Europäische Union sowie deren Politik werden vielfach kritisiert, vor allem wegen der Gesetzesflut auf allen Lebensgebieten; aber auch wegen der mangelhaften Mitwirkungsmöglichkeiten bei der politischen Willensbildung. Man spricht von einer Zuschauer-Demokratie – die gibt es auch bei Lehrern. [mehr]

Zeit

Der Lehrer ist ein Zeitkünstler

Von  Christof Wiechert, Dezember 2016

Unterricht zu gestalten ist eine Kunst. Das Medium, mit dem der Erziehungskünstler arbeiten muss, ist die Zeit. Sie lässt sich verdichten und ausdehnen, knoten und lösen. Das harmonische Verhältnis zwischen beidem macht einen wesentlichen Teil der Erziehungskunst aus, so Christof Wiechert, langjähriger Klassenlehrer und ehemaliger Leiter der Pädagogischen Sektion am Goetheanum. [mehr]

Zeit

Zeit – ein lebendiger Organismus

Von  Andreas Neider, Dezember 2016

Die Zeit hat für uns Menschen etwas Geheimnisvolles an sich, das sich nur schwer enträtseln lässt. Einerseits scheint sie uns ständig zu entrinnen, denn wir können sie nicht anhalten. Was eben noch gegenwärtig war, ist im nächsten Moment bereits Vergangenheit. Aber das, was noch vor uns liegt, können wir auch nicht greifen, es ist unbestimmt und wie in Nebel gehüllt. Zuweilen treffen uns Ereignisse völlig unerwartet und sind mit Freude oder aber mit Leid verbunden. Wirklich greifbar erscheint uns nur der gegenwärtige Augenblick, aber so flüchtig, dass er uns ständig zu entgleiten scheint. [mehr]

Zeit

SLOW!

Von  Günther Dellbrügger, Dezember 2016

Das Credo der Moderne ist »mehr, größer, schneller« Diese Maxime des Handelns hat das Wesentliche, hat Mensch und Natur aus dem Auge verloren. Doch überall regt sich dagegen Verweigerung, sei es als bewusster Protest oder in der unbewussten Form vielfältiger Krankheitssymptome. »Small is beautiful« oder »Weniger ist mehr« sind schon lange Ausdrücke dieser Gegenbewegung. Heute steht das englische »Slow« als Chiffre für eine weltweite Bewegung, die alle Bereiche des Lebens ergreift. [mehr]

Zeit

Individuelle Übergänge. Ein Aufruf zur Beobachtung

Von  Christian Boettger, Dezember 2016

Es gibt viele Vorurteile der Waldorfpädagogik gegenüber, die in erster Linie aus Verkürzungen entstanden sind oder entstehen.  [mehr]

Gewalt

Bergsteiger waren nie darunter. Gewalt als Suche nach Grenzen

Von  Mathias Wais, November 2016

Gewalt hat viele Ursachen. Eine davon ist zunehmender Verlust von Respekt infolge mangelnder Grenzziehung und Grenzenerlebens. Mathias Wais, seit 30 Jahren in der Erziehungsberatung tätig, schildert, warum Langeweile in Gewalt mündet. [mehr]

Gewalt

Wenn der Himmel revoltiert. Eine kleine Geschichte der Gewaltforschung

Von  Michael Birnthaler, November 2016

Gewalttätigkeit wird primär als Phänomen einer seelischen Explosion gedeutet. Neuere Ansätze bringen dieses Druckmodell ins Wanken. Erstmalig war es wohl Rudolf Steiner, der die Entstehung von Gewalt nicht durch seelischen Druck erklärte, sondern im Gegenteil – durch ein seelisch-geistiges Vakuum und als Implosionsphänomen. [mehr]

Gewalt

Interesse wagen. Wie Schüler lernen, mit Mobbing umzugehen

Von  Angelika Ludwig-Huber, November 2016

Bei der Aufarbeitung eines WhatsApp-Konfliktes, bei dem ein unschönes Bild eines Mitschülers herumgeschickt worden war, kam irgendwann im Gespräch mit Schülermediatoren die Antwort auf die Frage an denjenigen, der das Foto eingestellt hatte: »Naja, es war halt irgendwie langweilig geworden in der Gruppe – nichts wirklich Spannendes mehr …« [mehr]