Standpunkt
Helikopter, Tiger oder Könner?
»Würdet ihr einen Typen heiraten, der bis zur Schule gestillt wurde?«, fragte die Autorin Tracey Morrissey in einem Blog und fügte hinzu: »Macht euch klar, welche Familienfeiern mit welchen Schwiegermüttern ihr durchzustehen hättet.« Vor einem Jahr sorgte ein Titelbild des US-Magazins »Time« mit einer stillenden Mutter für großes Aufsehen. Ihr Sohn stand nämlich, während er sich an der Milch labte, aufrecht auf einem Stuhl und ging auf seinen vierten Geburtstag zu. »Sind Sie Mutter genug?« fragte das Magazin die Leserinnen und berichtete von einer wachsenden Zahl von Eltern, die ihre Kinder überhaupt nicht mehr aus ihrer Schutzhülle entlassen, sondern in jedem Moment ihres Lebens vor jeglicher Frustration oder Gefahr bewahren wollen. Mit dem genauen... [mehr]
Leserbriefe
Fehlende Form statt neue Dispositionen
Leserbrief zu dem Beitrag »Kinder brauchen eine Erziehung ohne Zwang« von Thomas Jachmann in »Erziehungskunst«, Februar 2013. [mehr]
Leserbriefe
Anthroposophische Sonderschulen schließen?
Leserbrief zu: »18 Schritte zur Inklusion« von Norbert Handwerk in Erziehungskunst, September 2012. [mehr]
Leserbriefe
Vollständiges Bild beim Thema Organtransplantation
Leserbrief zu dem Beitrag »Organtransplantation – ein Muss für die Oberstufe« von Christel Traut in Erziehungskunst, März 2013. [mehr]
Kolumne
Helden braucht es heute
Auf dem Jugendbuchmarkt boomen düstere Zukunftsromane. Teils spielen die Geschichten in Zeiten nach einer großen Katastrophe, teils malen sie mehr oder weniger glaubhaft aus, was uns blühen könnte, wenn der Hightechkapitalismus alle moralischen Schranken durchbricht; oder wenn aus vorgeschobenen Sicherheitsgründen die Bürgerrechte beseitigt werden. Erzählt wird von Gesellschaften, in denen die Instrumentalisierung des Individuums perfektioniert ist; von neuen Kolonial- und Kasten-Systemen; von Faschismus-Varianten, deren Perfidie darin besteht, dass sie eine wohltemperierte Normalität vorgaukeln; von materiell privilegierten Minderheiten, die, völlig entrechtet, in abgeschotteten, aseptischen Höllen leben und sich einreden lassen, es seien... [mehr]
Serie
Goetheanistische Optik
Was ist Phänomenologische Optik? Dazu eine Beobachtung, die nachvollziehbar machen soll, wie man auch als Nichtphysiker auf die Idee kommen kann, nach einer phänomenologischen Prägung optischer Begriffe zu fragen. Sie beschreibt ein Dilemma, in das uns schon der Optikunterricht in der Schule gebracht hat und das uns meistens – nachdem wir uns beschwert haben – als notwendige Eigenschaft der physikalischen Erkenntnisgewinnung verkauft wurde. [mehr]
Standpunkt
Mit den Augen der Schüler
John Hattie ist ein australischer Erziehungswissenschaftler, der durch sein 2008 erschienenes Buch »Visible Learning« schlagartig weltweit bekannt wurde. Hattie veröffentlichte dort die Ergebnisse einer Untersuchung, für die er im Verlauf von anderthalb Jahrzehnten alle englischsprachigen Analysen zum Lernerfolg von Kindern ausgewertet hatte. [mehr]
Leserbriefe
Die Fremdsprachen gehören auf den Prüfstand
Leserbrief zu »Endlich mal zur Sache kommen – Elternfragen zum Fremdsprachenunterricht« (»Erziehungskunst«, November 2012) [mehr]
Kolumne
Menschen lässt man nicht sitzen
Mehrere deutsche Bundesländer, vorneweg Niedersachsen, ziehen in Erwägung, eine heilige Kuh des antiquierten Schulwesens abzuschaffen: das ›Sitzenbleiben‹. Johann Osel verfasste dazu in der Süddeutschen Zeitung einen ›ausgewogenen‹ Kommentar, worunter man im Mainstreamjournalismus die Kunst versteht, mehr oder weniger weitschweifig ›Jein‹ zu sagen. [mehr]
Serie
Goetheanistische Geographie
Ziel des Geographieunterrichtes ist es, das Interesse für die Welt zu wecken und die Vorstellung vom Raum auszubilden. Erobert ein Kind den Raum, verbindet es sich mit der Welt und wird wach für das eigene Selbst. [mehr]









