Zeichen der Zeit

Wir leben in einer überwachten Gesellschaft

Von  Uwe Buermann, Juli 2016

Ein dreizehnjähriges Mädchen kommt auf die Idee, ihrem Freund ein Nacktfoto von sich zu schicken. 1970 hätte das geheißen, ein Papierbild wird per Brief an den Freund gesendet, und solange nicht dessen Mutter den Brief geöffnet hätte, hätte es auch kein Problem gegeben. Heute heißt das, das Bild saust als Datenpaket unsichtbar vom Sender zum Empfänger. Und dass dieses Sausen in einem öffentlichen Raum stattfindet, zumal wenn es über das Internet geschieht. [mehr]

Zeichen der Zeit

Zum Gedächtnis

Von  Ute Hallaschka, Mai 2016

30 Jahre liegt sie zurück – die Katastrophe von Tschernobyl. Die ersten Menschen, die ungeschützt den Strahlungskräften ausgesetzt waren, sind tot. Man nannte sie Liquidatoren – die Männer und Frauen, die den giftigen Müll für die Menschheit mit bloßen Händen abtrugen.  [mehr]

Zeichen der Zeit

Panik, Presse und Pegida

Von  Ute Hallaschka, Mai 2016

Manchmal muss man sich weit aus dem Fenster lehnen, um zu sehen, was auf der Straße vorgeht. Fenster zur Welt sind die Medien. Man nannte sie einst die vierte Gewalt im Staat. Heute sind sie zur ersten geworden. Sie fungieren als gesellschaftliche Portale. Ein- und Ausgänge des übersinnlichen Bauwerkes, das man öffentliches Bewusstsein nennt. Es sind Drehtüren eines Spiegelkabinetts, in dem der einzelne die zwischenmenschlichen Verhältnisse der Gesellschaft besichtigt, in der er lebt. [mehr]

Zeichen der Zeit

Lichtung der Erinnerung

Von  Ute Hallaschka, April 2016

Der Autor Imre Kertesz hat sich dagegen verwahrt, sein Buch »Roman eines Schicksallosen« autobiographisch zu lesen. Er hat es auch abgelehnt, es als literarische Bewältigung zu sehen. Er wollte nicht Kunst produzieren aus seinen Erfahrungen in Auschwitz und Buchenwald, sondern Sprache. Aussage, Mitteilung, die nicht abbildet, sondern real erfahrbar macht, was geschehen ist. Er wollte, dass wir verstehen. [mehr]

Zeichen der Zeit

Der sichere Ort

Von  Urs Kaiser, April 2016

Ist unsere Schule ein sicherer Ort? Diese aus der Traumapädagogik stammende Frage könnte ein Schlüssel für die Weiterentwicklung von Waldorfschulen sein. [mehr]

Zeichen der Zeit

Das System muss sich anpassen, nicht die Kinder. Für eine Inklusion mit Augenmaß

Von  Reinald Eichholz, Manfred Trautwein, März 2016

Der Arbeitskreis Inklusion*, beschäftigt sich mit der Frage, wie bei der Verwirklichung dieser Idee die allzu deutliche Kluft zwischen den großen Zielen und den tatsächlichen Gegebenheiten im Bildungswesen verringert werden kann. [mehr]

Zeichen der Zeit

»Amerika ist an allem schuld«

Februar 2016

Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 und verstärkt mit Beginn des Ukraine-Krieges wird in der Öffentlichkeit heftig über sogenannte Verschwörungstheorien gestritten – auch an vielen Waldorfschulen und in der »Erziehungskunst«. Markus Schulze und Hans Hutzel unterhielten sich mit dem Kommunikationswissenschaftler und ehemaligen Waldorfschüler Tobias Jaecker. [mehr]

Zeichen der Zeit

Flucht – Trauma – Schule. Notfallpädagogik und die Arbeit mit Flüchtlingskindern

Von  Sven Saar, Januar 2016

Eine der dringendsten Fragen der Gegenwart ist, wie wir uns der Herausforderung durch die verzweifelte Lage der Flüchtlinge stellen, die in Europa ein neues Zuhause suchen. Das Karlsruher Parzival-Zentrum veranstaltete gemeinsam mit den »Freunden der Erziehungskunst Rudolf Steiners« ein Seminar zur Traumapädagogik mit Flüchtlingen. [mehr]

Zeichen der Zeit

Bildung für Flüchtlingskinder

Von  Matthias Riepe, Dezember 2015

Solange die Verhältnisse im Nahen Osten und in Afrika durch Krieg, Not, Armut und Vertreibung bestimmt sind, werden in Zukunft mindestens eine halbe Million Flüchtlinge und mehr jährlich nach Deutschland kommen. [mehr]

Zeichen der Zeit

Aenigma: Ein- und Ausgang

Von  Hartwig Schiller, November 2015

Der 20. März in Olomouc und der 25. Oktober in Halle bildeten die Eingangs- und Ausgangstore der Aenigma-Ausstellung, die einen so ungewöhnlichen und viele Menschen begeisternden Überblick über das künstlerische Schaffen dreier Generationen anthroposophisch inspirierter Künstler gab.  [mehr]

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