Waldorfschulen werden in Deutschland immer beliebter, auch auf dem Land

November 2018

Immer mehr Waldorfschulen entstehen im ländlichen Raum. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Gesamtjahresabschluss des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS) 2018. Mit den Neugründungen wehren sich Eltern gegen die zunehmende Schließung staatlich-kommunaler Schulen.

Schüler auf dem Hof einer Freien Waldorfschule. © Bund der Freien Waldorfschulen

Im Schuljahr 2017/18 haben 39,6 Prozent der 402 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland eine Waldorfschule. Insgesamt umfassen die Kreise 57,2 Prozent der Bevölkerung und 58,3 Prozent der Schüler. Damit haben mehr als die Hälfte der Schüler in Deutschland mittlerweile einen Zugang zu einer Waldorfschule.

»Die Statistik zeigt, wie weit verbreitet die Waldorfschulen mittlerweile sind, und dass ihre Beliebtheit auf dem Land zunimmt«, so Thomas Rohloff, Abteilungsleiter Bildungsökonomie im BdFWS. »Eltern sind sogar oft bereit, einen weiten Schulweg für ihre Kinder in Kauf zu nehmen, der auch über Landkreisgrenzen hinausgeht, um den Besuch einer Waldorfschule zu ermöglichen«.

Die zunehmende Beliebtheit der Waldorfschulen zeigt sich auch an ihrem Wachstum: Von 1990 bis heute gab es 128 Neugründungen. Das bedeutet einen Anstieg von 109 Prozent, jährlich durchschnittlich 2,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr gab es sogar einen Anstieg um 3,4 Prozent.

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