Neue Ausgabe von «Research on Steiner Education» erschienen

August 2022

Das Online-Journal RoSE ist ein dreisprachiges (deutsch/english/spanisch) akademisches Journal zur Waldorfpädagogik. In einem verblindeten Peer-Review-Verfahren werden wissenschaftliche Artikel zur aktuellen waldorfpädagogischen Forschung begutachtet und veröffentlicht. Es wird gemeinsam von der Alanus Hochschule in Alfter und dem Rudolf-Steiner-University-College in Oslo herausgegeben. Die im Internet frei zugängliche Zeitschrift besteht seit über zehn Jahren und hat inzwischen über 24 Ausgaben veröffentlicht.

Jetzt liegt eine neue Ausgabe vor. Die vorliegende Online-Ausgabe (Vol 12, No 2) umfasst Beiträge zu folgenden Rubriken:

Die Rubrik Grundlagenforschung eröffnet Martyn Rawson mit dem dritten und letzten Teil seiner Artikelserie, die insgesamt eine Theorie der Waldorfpädagogik darstellt. Der erste Beitrag behandelte Lehrerdispositionen und Kompetenzen, der zweite Artikel untersuchte die Relevanz des künstlerischen Übens im Kontext der Allgemeinen Menschenkunde Steiners. Und den Abschluss bildet jetzt die Studie Learning knowledgeable action with purpose through learning-in-practise

Stefanie Greubel und Cornelia Jachmann stellen das Forschungsdesign für eine empirische Untersuchung im Feld der Kindheitspädagogik vor. Sie gehen der Frage nach, wie in Waldorfkindergärten mit strukturierter Beobachtung und Dokumentationen den Herausforderungen der Professionalisierung begegnet werden kann. In diesem ersten Teil der Studie diskutieren die Autorinnen den methodologische Rahmenihrer Untersuchung.   

Für die Rubrik Beiträge zur empirischen Forschung gibt Jürgen Peters einen Einblick in die Sichtweisen auf die Bildungsbiografien ehemaliger Waldorfschüler. Damit knüpft er an eine 2019 von Dirk Randoll und ihm selbst herausgegebene Untersuchung an. Im Rahmen einer Sekundärstudie, die sich auf das originäre Datenmaterial bezieht, werden Antworten auf die offene Frage analysiert, mit welchen Herausforderungen die Waldorfpädagogik gegenwärtig konfrontiert ist.   

Rahmenkonzepte für transformative Bildung ist eine Rubrik, in der eine Serie von Artikeln veröffentlicht wird, die aus einem empirischen Forschungsprojekt in Sao Paulo, Brasilien entstanden sind. Eine bi-nationale Gruppe (Brasilien, Deutschland) untersucht seit 2018 an einer pädagogischen Einrichtung nahe einer Favela die Bildungsprozesse von Kindern und Jugendlichen. Ein kurzer Einleitungstext (Axel Föller-Mancini et al.) skizziert zunächst das gesamte Projekt.

Die darauf folgenden drei Studien mehrerer Autoren aus Sao Paulo erörtern theoretische und empirische Aspekte der «Aneignung des sozialen Raumes» und analysieren die gesellschaftspolitische Relevanz der «Vereinigten Bildungseinrichtungen» (CEUs) in Sao Paulo.

In der Rubrik Rezensionen werden Neuerscheinungen der Autoren Ulrich Kaiser, Martyn Rawson und Dirk Rohde besprochen.

Über diesen Link gelangen Sie zur aktuellen Ausgabe.

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