Aus dem Unterricht

Vom Wachsstift zum Laptop. Rückblick auf den Fernunterricht mit einer sechsten Klasse

Von  Anka Müller-Tiburtius, Rüdiger Reichle, September 2020

Vom Tag der Einschulung an führe ich, Anka Müller-Tiburtius, die inzwischen sechste Klasse in der Freien Waldorfschule Everswinkel. Diese Klasse umfasst derzeit 35 Schüler, von denen zehn ein Fördergutachten haben. Ich lege großen Wert auf tägliche musikalische, bildnerisch-gestaltende und sprachliche Arbeit: Die Klasse hat bisher in jedem Jahr eine größere Aufführung auf die Bühne gebracht, zuletzt ein gemeinsam verfasstes abendfüllendes Theaterstück »Milon und der Löwe« (nach Jakob Streit). Hätten wir nicht plötzlich Antworten auf eine Schulschließung finden müssen, stünde möglicherweise an dieser Stelle jetzt ein Bericht über unser Theaterprojekt. [mehr]

Standpunkt

Ich sehe dich

Von  Henning Kullak-Ublick, September 2020

An der südöstlichen Küste Südafrikas, dem Ostkap, liegt das Hauptsiedlungsgebiet der Xhosa-Kultur. Einer Erzählung zufolge bot ein (vermutlich weißer) Anthropologe einer Gruppe von Kindern einen Korb voller Obst an, stellte diesen aber an einen entfernt stehenden Baum und sagte, wer zuerst dort sei, dürfe die Früchte haben.  [mehr]

Vom Zauber des Anfangs

Der Zauber des Anfangs

Von  Ellen Niemann, September 2020

Eltern, deren Kinder dieses Jahr in die Schule kommen, brauchten in den letzten Monaten ein wenig mehr Vorstellungskraft als sonst, wenn sie versuchten, sich die Schulzeit an der Waldorfschule auszumalen. Der Gedanke an den Zauber der Einschulung wollte nicht so recht passen zu den mit Hinweisschildern und Bodenmarkierungen beklebten Schulen. Die sonst beim Betreten einer Waldorfschule einhüllende Atmosphäre verströmte in den letzten Wochen eher den Duft von Desinfektionsmitteln als von Holz und Wolle. [mehr]

Vom Zauber des Anfangs

Von Monte Azul nach Erftstadt

Von  Christina Hermanns, September 2020

Als ich vor etwa acht Jahren das erste Mal die Freie Waldorfschule Erftstadt betrat, wusste ich noch nicht, dass sich mein Leben von Grund auf ändern würde – nach zwölf Jahren Gymnasium ohne jegliche Berührung zur Waldorfpädagogik und einem begonnenen Grundschullehramtsstudium.  [mehr]

Sachbuch

Hilfreicher Schatz für den Religionsunterricht

Von  Susanne Speckenbach, September 2020

In diesem Buch finden interessierte Leser eine reiche Sammlung an Texten zu grundlegenden Themen und Fragen des freien Religionsunterrichts. Es umfasst Darstellungen von Geographischem wie Historischem zum Heiligen Land über Evangelisten- und Jünger-Biografien bis zu praktischen Anregungen zum Unterricht und Hinweisen zu grundlegenden Motiven oder Zeugnissen.  [mehr]

Waldorf weltweit

Zur Butterwoche nach Jaroslawl

Von  Ekaterina Koneva, September 2020

Die Schüler der Waldorfschule in Heidelberg haben es noch rechtzeitig geschafft, ihre Reise nach Jaroslawl in Russland durchzuführen, bevor Covid-19 ausbrach, wodurch alle Klassenfahrten und andere Schulreisen bis Ende des Schuljahres abgesagt werden mussten.  [mehr]

Vom Zauber des Anfangs

Unausgeschöpfte Freiheiten. Schulerfahrungen aus Lehrer- und Elternperspektive

Von  Stefan Langhammer, September 2020

Es ist fast 29 Jahre her, dass ich das erste Mal vor einer Waldorfschulklasse stand, zumindest einer halben. Montagmittag, 14 Uhr, in der Zeit größter Verdauungsaktivitäten, in dem mit Pizza-Schachteln gesäumten Raum der zehnten Klasse. Deutsch-Fachunterricht.  [mehr]

Sachbuch

Der Oberstufenlehrplan und seine wissenschaftliche Aktualität

Von  Dirk Rohde, September 2020

Der Oberstufenunterricht unserer Waldorfschulen stellt vielseitige Herausforderungen an die Lehrkräfte. So soll er u.a. biographische Anregungen bieten, individuell gestaltet sein, den Waldorflehrplan ebenso berücksichtigen wie staatliche Auflagen, auf die neuesten Erkenntnisse der verschiedenen Wissenschaften eingehen und nicht zuletzt zum erfolgreichen Bestehen eines anerkannten Schulabschlusses führen.  [mehr]

Waldorf weltweit

Coaching für Waldorf-Anfänger

September 2020

Zu viele ausgebildete Waldorflehrer bleiben zu kurz an den Schulen. Neben den unterrichtlichen und fachlichen Herausforderungen werden vor allem die Selbstverwaltungsaufgaben als Belastung erlebt.  [mehr]

Vom Zauber des Anfangs

Warum Lehrer Eltern brauchen

Von  Regine Basfeld, September 2020

Die Beziehung zwischen Eltern und Lehrern verwandelt sich im Laufe der Schulzeit eines Kindes. In gewissem Sinne spiegeln Nähe und Distanz der Eltern zu den Lehrern die Verbundenheit der Eltern mit ihrem Kind und auch ihre Einflussversuche wider. Geprägt wird die Sicht der Eltern auf die Lehrer durch das Kind, das von seinen Erlebnissen zu Hause erzählt und sie durch seine Augen, Ohren und sein Verständnis an den Erlebnissen in der Schule teilhaben lässt. [mehr]

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