Zeichen der Zeit

Mut üben …

Von  Tomáš Zdražil, Juli 2020

Die Entwicklung des Kindes hängt mit der Aneignung und Eroberung der Welt zusammen. Es birgt in sich gewaltige Potenziale der Entdeckerlust, der Kreativität, der Experimentierfreude, kurz der Willenskraft. Alles in der Welt ist für das sich entwickelnde Kind eine Herausforderung, die angenommen wird, sei es eine Treppe, eine Pfütze, ein Baumstamm. [mehr]

Kolumne

Gesunder Menschenverstand

Von  Sven Saar, Juli 2020

Rudolf Steiners erster Lehrerkurs – der sechste Tag. [mehr]

Erziehungskünstler

Zwölf Jahre Zusammenarbeit mit einer Waldorfklasse

Juli 2020

Die Filmemacherin Maria Knilli arbeitete zwölf Jahre mit einer Klasse der Freien Waldorfschule im bayerischen Landsberg am Lech zusammen. Ein innovatives Projekt: die erste filmische Langzeitdokumentation über Waldorfschüler, ein Mehrteiler. Zum Ende der 12. Klasse entstand der Film: »Reden wir von Leben und Tod – Zwölftklässler einer Waldorfschule im Gespräch«. Der Film ist ab sofort auf DVD erhältlich. [mehr]

Aus dem Unterricht

Das Tafelbild – eine antiquierte Waldorfdeko? Gedanken zu einem kollegialen Übungsweg

Von  Mandy Kühle-Truslove, Thomas Verbeck, Juli 2020

Tafelbilder sind aus den Klassenzimmern der Unter- und Mittelstufe an Waldorfschulen kaum wegzudenken. Selbstverständlich, dass sie gemalt werden müssen, genauso selbstverständlich vom Klassenlehrer. Das Tafelbildmalen ist ein unausgesprochener, fester Arbeitsplatzbestandteil, der vermehrt als Bürde empfunden wird. Gleichzeitig werden durch Publikationen, gedruckt oder online, vermeintliche Qualitätsstandards gesetzt, die einen Anforderungsdruck besonders auf junge Kollegen ausüben. [mehr]

Frühe Kindheit

Spielmaterial in Waldorfeinrichtungen

Von  Susanne Vieser, Juli 2020

Meist erinnern wir uns als Erwachsene an Spielmaterialien, mit welchen wir emotional stark verbunden waren. Die Atmosphäre und die Stimmung, die wir auch heute noch damit verbinden, spiegeln die kindliche Erlebniswelt im Spiel und an den Spielmaterialien wider.  [mehr]

Editorial

Werk-Kunst

Von  Mathias Maurer, Juli 2020

Man weiß es – Schulpraktiker, Bildungstheoretiker, Hirnforscher, ja sogar Unternehmer bestätigen es: Die »Gestaltungskräfte des Ästhetischen«, die »emotionalen Schubkräfte des künstlerischen Ausdrucks« gehören zu den elementaren Voraussetzungen von Bildung.  [mehr]

Standpunkt

Ändert euern Sinn

Von  Henning Kullak-Ublick, Juli 2020

Neuerdings überkommt mich beim Anschauen alter Filme manchmal das Gefühl: »Hey, merkt ihr nicht, dass ihr viel zu nah und in viel zu großen Gruppen beieinandersteht? Warum passt ihr denn nicht auf?« Dann erst setzt mein Verstand ein und erklärt mir, dass das a) ein historischer, also vor März 2020 gedrehter, Film ist, wir b) alle noch Lernende sind und daher c) das letzte Wort darüber noch nicht gesprochen ist, wo gegenwärtig der Irrsinn anfängt und wo er aufhört. [mehr]

Hand Werk Kunst

Holz, Metall und Stein

Von  Stephan Elbracht, Juli 2020

Holz, Metall und Stein erfordern nicht nur verschiedene Werkzeuge, sondern auch ganz verschiedene Fähigkeiten und Gemütsverfassungen. Über die Atmung sind Mensch und Baum miteinander verbunden – ihre Atmung korrespondiert miteinander. Aber das, was uns die Bäume hinterlassen, was sie uns schenken und was wir uns von ihnen nehmen, ist das knöcherne Gerüst. [mehr]

Waldorf weltweit

Schöne stille Örtchen

Von  Ute Hallaschka, Juli 2020

Gewiss nicht nur an der Waldorfschule, aber auch dort ein Thema: Vandalismus. Die sogenannten stillen Örtchen oder auch Aborte waren schon immer beliebte Treffpunkte zur Triebabfuhr aller möglichen Art und Unart. Was also tun? [mehr]

Hand Werk Kunst

Die Kunst im Praktischen. Handarbeitsunterricht in der Waldorfschule

Von  Anette Sigler, Juli 2020

Es gibt für Außenstehende einige Merkwürdigkeiten an Waldorfschulen, und der Handarbeits-Unterricht gehört für manche auch mit dazu. Allein schon der Name! Wenn es ähnlichen Unterricht an Regelschulen noch gibt, so heißt er dort zumeist »Textiles Gestalten«, was moderner und irgendwie anspruchsvoller klingt. Diese Bezeichnung weist allerdings nicht auf die Bildung und Kultivierung der Handgeschicklichkeit hin, die beim Handarbeitsunterricht an der Waldorfschule intendiert ist. Auch erinnert bei »Handarbeit« der hintere Namensanteil an die Ausdauer, die nötig ist, wenn Werkstücke im Zeitraum eines ganzen Schuljahres entstehen sollen. [mehr]

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