Im Sog des Geldes

Strategien des tiefen Staates

Von  Jochen Krautz, Februar 2019

Der traditionsgeprägte Bildungssektor erwies sich im deutschsprachigen Raum gegenüber der neoliberalen Transformation als besonders resistent. Daher mussten besondere Maßnahmen ergriffen werden, um ein anderes Bildungssystem zu etablieren.Der Anspruch der Aufklärung, zu Mündigkeit und Demokratiefähigkeit zu bilden, sollte der Idee eines steuerbaren Menschen weichen. Wie ist es gelungen, die neoliberale Transformation des Geistes voranzutreiben und die demokratische Verankerung des Bildungswesens auszuhebeln? [mehr]

Im Sog des Geldes

Outcome und Standards sind keine Bildung

Februar 2019

Im Gespräch mit Jost Schieren von der Alanus Hochschule Alfter. [mehr]

Im Sog des Geldes

Arbeit und Einkommen an Waldorfschulen

Von  Rainer Monnet, Detlev Heyder, Februar 2019

Vor etwa hundert Jahren entwickelte Rudolf Steiner die Idee der sozialen Dreigliederung als Lösung der sozialen Frage. Es ging ihm dabei nicht um eine neue Gesellschaftstheorie, sondern um das Erfassen realer sozialer Gesetzmäßigkeiten.  [mehr]

Im Sog des Geldes

»Wir wollen keine Duckmäuser«. Gemeinwohl macht Schule

Von  Birgit Brauburger, Februar 2019

Mit einer Gemeinwohl-Bilanz können Organisationen ihren Beitrag zum Gemeinwohl reflektieren und einschätzen. Ziel ist es, einen ganzheitlichen Blick auf die sozialen, ethischen sowie ökologischen Leistungen und Herausforderungen zu gewinnen. Dies hat der Waldorfschulverein Wetterau in einem von der Software AG-Stiftung geförderten umfangreichen Projekt getan. Im Herbst 2018 hat die Schule ihren Gemeinwohl-Bericht veröffentlicht. Mit dem Ergebnis zwischen den Stufen »erfahren« und »vorbildlich« wurde ihr ein hohes Maß an Gemeinwohl-Orientierung bescheinigt. [mehr]

Vertrauen

Vertrauen – das Wunder des Menschseins

Von  Henning Kullak-Ublick, Dezember 2018

Vertrauen ist die vielleicht wichtigste Voraussetzung, um sich überhaupt auf der Welt zurechtzufinden. Das gilt für Kinder, aber es gilt auch für unser alltägliches, praktisches Leben, und zwar weitaus mehr als sein Gegenstück, die Kontrolle. Wie sonst wäre es möglich, sich mit Millionen Autofahrern durch den Straßenverkehr zu bewegen? Was bedeutet diese Schwester der Liebe, die man nur schenken, aber nicht einfordern kann, für das Heranwachsen eines Kindes? [mehr]

Vertrauen

Was ist das Religiöse in der Erziehung?

Von  Stefan Grosse, Dezember 2018

Das Religiöse wird seit geraumer Zeit als Privatsache behandelt, weil es auf den Bekenntnisinhalt und Glauben des Einzelnen reduziert wird. Damit verschiebt man das Religiöse ebenso ins Private, wie den Musikgeschmack oder kulinarische Präferenzen und verwehrt ihm mehr und mehr eine kulturfördernde Bedeutung in der Gesellschaft. Diese Reduktion spiegelt ein zu eng gefasstes Verständnis des Religiösen wieder. [mehr]

Vertrauen

Bildung braucht und erzeugt Vertrauen

Von  M. Michael Zech, Dezember 2018

Der Mensch ist durch und durch Beziehungswesen. Sowohl sein Organismus als auch sein Selbstbewusstsein entstehen und erhalten sich in ständiger Wechselwirkung mit der umgebenden Welt. Lernen und Handeln hängen im hohen Maß von der Intensität dieser Ich-Welt-Beziehung ab. Diese wird im Subjekt als Resonanz, von der umgebenden Welt als Wirkung des Handelns des Subjektes erfahren. Mit der für die Waldorfpädagogik zentralen Aufgabe, der Unterstützung des Individuationsprozesses, ist ein Doppeltes verbunden: Eine vertrauensvolle und intensive Beziehung zu sich selbst und zur umgebenden Welt zu stiften. [mehr]

Vertrauen

Vertrauen in einem schulischen Organismus

Von  Christof Wiechert, Dezember 2018

Unter den Themen, die man nicht gerne berührt und bespricht, rangiert »Vertrauen« ganz oben; es wird so viel missbräuchlich eingefordert, dass ohne Vertrauen zu arbeiten im Kollegium fast als das Wünschenswerte erscheint. Nur aus der Organisationsstruktur nach dem festgelegten Aufgabenheft und auf kontrollierte Verabredung handeln, ist die Alternative. Inzwischen weiß man, dass das auch nicht funktioniert. Anscheinend möchte der Mensch doch zu irgend jemandem und zu irgend etwas Vertrauen haben. [mehr]

Meditation

Ich sehe was, was du nicht siehst

Von  Alexandra Handwerk, November 2018

Kennen Sie den folgenden Anthroposophenwitz? – Was war das Lieblingsspiel von Rudolf Steiner? Antwort: Ich sehe was, was du nicht siehst! Steiner war hellsichtig. Hochgradig. Und er hat sehr viele Anweisungen gegeben für ein meditatives Leben. Ganze Bücher. [mehr]

Meditation

Geistiges Schauen üben

Von  Christoph Hueck, November 2018

Neulich sagte mir jemand, Unkraut jäten sei so meditativ. Ich antwortete, es käme darauf an, was man darunter versteht. »Sie meinen unter Meditieren?« – »Nein, unter Unkraut jäten. Wenn Sie seelisches Unkraut meinen, dann stimme ich durchaus zu.« [mehr]

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