Editorial

Missverständnis

Von Mathias Maurer, Oktober 2019

Wer kennt es nicht, ob zu Hause, in der Klasse oder auf der Autofahrt: laute, streitende Kinder, die hauen, kratzen und schreien, die über Tische und Bänke gehen, keiner Anweisung folgen, obendrein noch freche Antworten geben.  [mehr]

Wer erzieht wen?

Furcht, Ehrgeiz und Liebe im Klassenzimmer

Von Martin Carle, Oktober 2019

Als ich Waldorfpädagogik studierte, begeisterte mich ein Werbeplakat, das im Seminargebäude hing. Auf ihm war ein Bild des jungen Rudolf Steiner abgebildet und darüber stand in großen Lettern: »Es gibt nur drei Erziehungsmittel: Furcht, Ehrgeiz und Liebe. Wir verzichten auf die beiden ersten …« [mehr]

Standpunkt

Frei und öffentlich

Von Henning Kullak-Ublick, Oktober 2019

Kürzlich forderte die Landesvorsitzende der GEW in Nordrhein-Westfalen, Maike Finnern, die Politik auf, dem »Privatschulboom« entgegenzuwirken, weil sich immer mehr Eltern für eine nicht-staatliche Schule entscheiden würden. Mit dem Argument einer daraus folgenden sozialen Spaltung der Gesellschaft spricht sie den Eltern kurzerhand die Urteils­fähigkeit ab, über die richtige Schule für ihr Kind selbst entscheiden zu können.  [mehr]

Serie

Mit Eurythmie und Chinesisch in Kolumbien

Von Nana Göbel, Oktober 2019

Walter Boris Liebenthal (1933–2011) hinterließ der chinesischen Waldorfschulbewegung ein reiches literarisches und künstlerisches Erbe. Er wurde als jüngster Sohn in eine wissenschaftlich und kulturell interessierte Familie in Berlin geboren.  [mehr]

Forum

Ein angebliches Steiner-Zitat

Von Lorenzo Ravagli, Oktober 2019

»Es gibt drei wirksame Kräfte in der Erziehung: Angst, Ehrgeiz und Liebe. Auf die beiden ersten verzichten wir.« Diese – zugegeben geniale – Maxime, die ein Kernanliegen der Waldorfpädagogik griffig zusammenfasst, ist in der Waldorfbewegung weit verbreitet und wird Rudolf Steiner zugeschrieben.  [mehr]

Kolumne

Orte der Wärme

Von Henning Köhler, Oktober 2019

In der vierteljährlich erscheinenden, von dem Anthroposophen und Dreigliederungsaktivisten Peter Schilinski gegründeten, kleinen, feinen Zeitschrift »Jedermensch« beschreibt Dieter Koschek, wie ohnmächtig er sich manchmal fühlt, wenn Nachrichten über den Klimawandel, das Artensterben, die Vermüllung der Meere, rechtsradikale Gewalt usw. auf ihn einstürmen.  [mehr]

Frühe Kindheit

Übergänge in der frühen Kindheit

Von Marie-Luise Compani, Oktober 2019

Der Begriff des Übergangs ruft unweigerlich Assoziationen hervor: ein Steg, eine Brücke über einen Bach, eine tiefe Schlucht oder ein reißender Strom. Sorge und Angst können sich vor der Überquerung einstellen, ob es gelingt, auf die andere Seite zu gelangen und wieder sicheren Boden unter den Füßen zu bekommen. [mehr]

Aus dem Unterricht

Wunder des Fremden

Von Erhard Dahl, Oktober 2019

Von den bildenden Kräften des Fremdsprachenunterrichts. [mehr]

Erziehungskünstler

Der Altarforscher

Von Treasa O’Driscoll, Oktober 2019

Michael Schubert wurde 1940 in Berlin geboren. Nachdem er zwölf Jahre als beamteter Lehrer in Niedersachsen und Südafrika gearbeitet hatte, wurde er Waldorflehrer, Heilpädagoge und Mitbegründer der Michael-Gemeinschaft Schweigmatt, einer Jugendhilfeeinrichtung im Südschwarzwald, der Freien Waldorfschule Schopfheim und der Kaspar-Hauser-Schule in Schopfheim-Raitbach, einer Schule für Erziehungshilfe. Er war Gastdozent an anthroposophischen Ausbildungsstätten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Russland, der Ukraine und in Südafrika, wo er fünf Jahre lebte. [mehr]

Waldorf weltweit

Auf dem Drachen nach Berlin

Von Anne Wolf, Oktober 2019

»Mit dem Drachenboot von Greifswald nach Berlin!«: Eineinhalb Jahre lang prägte diese Herausforderung das Schulleben der Greifswalder Waldorfschule – eine Abenteuerreise, die einer wohl bedachten und akribischen Vorbereitung bedurfte. [mehr]

Junge Autoren

»Ich schaue in die Welt«

Von Jan A. Staiger, Oktober 2019

Fotografien an der Rudolf Steiner Schule Nürnberg (2017-2019). [mehr]

Zeichen der Zeit

Mobilfunkstrahlung und WLAN. Erfahrungen, Fragen, Therapien

Von Michaela Glöckler, Oktober 2019

Da ich zu den (leicht) elektrosensiblen Menschen gehöre, habe ich als Ärztin nicht nur an anderen, sondern auch an mir selber die Wirkung des Elektrosmogs durch Mobilfunk und WLAN-Router immer wieder beobachten können. Die Wirkung zeigt sich bei mir an Ermüdungserscheinungen, Druck auf dem Kopf und an einem feinen ganzkörperlichen Spannungsgefühl, das unmittelbar verschwindet, wenn ich mein Tablet ausschalte. [mehr]

Film

Verpasste Stunde

Von Ute Hallaschka, Oktober 2019

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Siegfried Lenz. Dieser erschien in den 1960er Jahren und war tatsächlich Pflichtlektüre im Deutschunterricht.  [mehr]

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